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USA 2010
Originaltitel:Night of the Demons
Alternativtitel:Night of the Demons - Evil likes to Party
Länge:88:55 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Joe Augustyn
Buch:Jace Anderson, Joe Augustyn, Joe Augustyn
Kamera:Yaron Levy
Musik:Joseph Bishara
SFX:David K. Nami
Darsteller:Edward Furlong, Shannon Elizabeth, Diora Baird, Monica Keena, Tiffany Shepis, Linnea Quigley, Michael Copon, Bobbi Sue Luther, John F. Beach, Lance E. Nichols, Michael Arata, Erica Grant
Vertrieb:I-On New Media
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:04.10.2011 (Verleih) / 28.10.2011 (Kauf)



Inhalt
Es ist Halloween. Zeit für eine wilde Party voller Spaß und Sex. Das denkt sich auch eine Gruppe von Jugendlichen, die sich auf eine Nacht der ausschweifenden Exzesse vorbereitet. Doch sie bekommen mehr als sie je erwartet haben. Eine Horde blutrünstige Dämonen mischt sich unter das Party-Volk, um einen nach dem anderen grausam umzubringen. Aus dem anfänglichen Spaß wird blutiger Ernst.

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 "Night of the Demons" liegt in einer ansprechenden HD-Präsentation vor und bietet eine gute gute Schärfe, die nur selten in Totalen etwas abfällt. Somit kann die gute Detailzeichnung nicht durchweg gehalten werden. Konturen werden aber stets sehr klar und sauber dargestellt und der Kontrast arbeitet trotz visueller Verfremdungen ausgezeichnet und lässt keine feinen Details in dunklen Bildbereich absaufen. Auch der Schwarzwert erzielt ordentliche Werte. Meist wirkt das MPEG-4 kodierte Bild sehr plastisch und erzielt eine gute Tiefenwirkung. Die farblichen Verfremdungen kommen der Atmosphäre des Horrorfilms zugute und überzeugen mit einer warmen und kräftigen Farbpalette. Es gibt keine Artefakte oder Farbrauschen und auch die Kompression arbeitet tadellos im Hintergrund. Etwas Filmkorn ist hin und wieder im Hintergrund auszumachen, stört aber zu keiner Minute und zeigt, dass auf digitale Rauschfilter verzichtet wurde. Für einen Independent-Film ein gutes Ergebnis.



(Preview-Screenshots zur vergrößerten Ansicht anklicken.)

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 "Night of the Demons" klingt etwas zu frontlastig. Dialoge werden zwar klar und sauber aus der Front wiedergeben, lösen sich aber nur sehr selten aus dem Center. Dies gilt auch für den Score, der beim Einsatz der Rockmusik (Marilyn Manson, Type O' Negative) nicht so weiträumig und kraftvoll klingt wie erwartet. Für ein Horrorfilm ist der HD-Ton sicherlich nicht schlecht und es gibt immer wieder ein paar gut platzierte Effekte. Insgesamt ist der Soundmix aber zu dünn und kraftlos, denn der Dynamikumfang ist nicht sonderlich hoch. Auch wenn Umgebungsgeräusche und Dialoge gut voneinander getrennt wurden, fehlt es an einer sauberen Differenzierung. Hier wäre deutlich mehr möglich gewesen. Vor allem bei den Angriffen der Dämonen wären mir mehr Druck und vor allem ortbare Effekte aus den Rears lieb gewesen. Der englische Mix klingt sehr ähnlich, bietet aber eine etwas präzisere Abmischung zwischen Dialogen und Effekten und klingt dazu weniger steril, was aufgrund der soliden Synchronisation der deutschen Fassung aber auch kein Wunder ist. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Neighbor (1:57 Min., 576p)
    • Wound - Beware the Beast (2:30 Min., 576p)
  • Behind the Scenes (18:22 Min., 576p)
  • Originaltrailer (1:24 Min., 576p)
  • Trailershow:
    • Helldriver (2:00 Min., 576p)
    • Horny House of Horror (1:38 Min., 576p)
    • Autopsy II - Black Market Body Parts (2:01 Min., 576p)
    • Manson Girl (1:40 Min., 576p)
    • Ruanda (1:28 Min., 576p)
    • Evil Words (2:00 Min., 576p)
    • Ecstasy (1:24 Min., 576p)
    • Autopsy (1:45 Min., 576p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Im kurzen Making of kommen Macher und Darsteller zu Wort und erzählen, wie toll die Dreharbeiten doch waren. Interessant wird es immer dann, wenn man kurze Einblicke vom Set bekommt. Deutsche Untertitel fehlen auch hier. Ansonsten gibt es nur noch ein Trailer des Hauptfilms mit festen deutschen Untertiteln und weiterer I-On New Media-Titel. Die Trailershow bei Disc-Start kann man mal wieder nicht spulen oder von dortaus direkt ins Menü springen. Bitte in Zukunft abändern, weil es einfach anstrengend ist sich immer erst 3 bis 4 Trailer anschauen zu müssen bis der Film startet. Das ist weder zeitgemäß noch benutzerfreundlich.
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Fazit
Es musste wohl so kommen, dass die Halloween-Dämonen der Achtziger und Neunziger noch einmal zum Leben erweckt werden und eine Frischzellenkur in Sachen Maske und Effekte durchmachen sollten. Regisseur Adam Gierasch, der mit "Autopsy" ein beachtliches Debüt hinlegte, konzentriert sich auf die wesentlichen Zutaten des Party-Horrors und lässt dieses Remake fast schon wie eine legitime Fortsetzung aussehen.

Es ist mal wieder Halloween und einige Teens um Maddie feiern im von Angela angemieteten Hull House die große Fete, bis die Polizei das Spektakel beendet. Als man im Keller auf einige Skelette stößt und Angela sich am Gebiss eines solchen verletzt, verwandelt sie sich kurz darauf in einen Dämon und stürzt sich auf die übrig gebliebenen Partygäste ...
Erwähnenswert ist vor allem die in Stummfilmcharakter eingewobene Hintergrundgeschichte von 1925 mit Sepia-Effekten und kleinen Bildmaterialfehlern, welche die Vorgeschichte mit wenigen Szenen gekonnt auf den Punkt bringt: Eine unglückliche Liebe mit dazugehöriger Seance ist mal wieder Schuld am Ursprung des dämonischen Treibens. Bis sich dieses allerdings in der Jetztzeit einstellt, wird deutlich zuviel Zeit mit den oberflächlichen Figuren verbracht, indem sich die durchweg adretten Girls ihre Partybekleidung anlegen, über anwesende Jungs orakeln und alsbald zum Saufen und Tanzen übergehen, während nebenher ein reichlich heruntergekommener Edward Furlong in der adäquaten Rolle eines kleinen Drogendealers auf der Party erscheint, um etwas Geld zu verdienen.
Spätestens als ein Lippenstift in einer Brust verschwindet ist allerdings etwas Feierlaune angesagt, denn hier geben sich herrlich flache Dialoge und grobschlächtiges Make-up die Klinke in die Hand, während anbei ein wenig Blut vergossen wird, indem eine Brust aufgerissen und eine Gesichtshaut abgezogen wird, ein Feuerhaken im Bein landet und ein Beinbruch nach einem Fall involviert sind. Zudem kommen einige Tentakel, glitschige Greifarme und Regenwürmer zum Einsatz, wobei die sexuelle Gier der Infizierten zu reichlich kalkulierten Erotikeinlagen führt, welche ein wenig einseitig verlaufen und kaum Spannung zutage fördern. Ein passables Tempo ist ab Filmmitte dennoch gegeben, denn es ist viel Bewegung im Spiel als die Überlebenden einen Ausweg durch einen Tunnel suchen, Bannsprüche hinter einer Wand entdecken und sich dadurch sicher wähnen, während die Dämonen in regelmäßigen Abständen angreifen und mit rostigen Eisenstangen halbwegs auf Distanz gehalten werden können. Natürlich gibt es auch Parallelen zum Original, denn gegen Ende wähnt man sich zu früh in Sicherheit und auch der kleine Kalauer nach dem Abspann darf natürlich nicht fehlen. Darstellerisch ist passables Niveau anzutreffen und es gibt ein Wiedersehen mit ein paar bekannten Gesichtern, da sich neben Furlong (Interner Link"Brainscan") auch Tiffany Shepis (Interner Link"Dead Scared", Interner Link"Strippers vs. Zombies") und Shannon Elizabeth (Interner Link"American Pie") die Ehre geben. Ein Cameo mit Schmunzelfaktor liefert hingegen Linnea Quigley (Interner Link"Night of the Demons", Interner Link"Return of the Living Dead", Interner Link"Mit Motorsägen spaßt man nicht") ab, die bereits im Original mit von der Partie war.

Und allzu weit von diesem ist dieses Remake mit seinen handgemachten Effekten und den wulstigen Dämonenmasken nicht entfernt, da sich die Erzählung recht zeitlos gibt und moderne Elemente wie Handy, iPhone und Konsorten komplett außen vor lässt. Selbst der Soundtrack mit einigen düsteren Songs klingt ein wenig retro. Aufgrund der kompletten Vorhersehbarkeit und ausbleibender Originalität birgt der Stoff zwar keinerlei Überraschungen oder Wendungen, doch als anspruchsloser Partyfilm, bei dem man auch im fortgeschrittenen Zustand benebelten Geistes noch alles nachvollziehen kann, dürfte er auf alle Fälle funktionieren. Die Blu-ray von I-On New Media wurde technisch gut umgesetzt, ist ungekürzt und wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert.



Screenshots




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Night Of The Demons (Night Of The Demons Trilogy)
Night Of The Demons 2 (Night Of The Demons Trilogy)
Night Of The Demons 3 (Night Of The Demons Trilogy)
News"Night of the Demons"-Remake ab September im Kino
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