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| Ein schwerbewaffnetes Einsatzkommando dringt unter der Führung des unheimlichen Dr. Owen in das unter Quarantäne stehende Wohnhaus ein. Auftrag der Mission ist es, eine Blutprobe des ominösen Mädchens Niña Medeiros zu nehmen, um so schnell wie möglich ein Gegenmittel gegen den Zombie-Virus herzustellen. Die ersten Infizierten lassen auch nicht lange auf sich warten und der mysteriöse Doktor scheint seine eigenen Ziele zu verfolgen. Schon bald wimmelt es überall von blutdürstigen Zombies und das tödliche Grauen bricht erneut los! |
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| Format | 1,85:1 |
| Norm | 1080p / MPEG-4 AVC |
Der intentionierte Dokumentationsstil von "[REC]" wird hier beibehalten, nur dass diesmal die Bildqualität doch etwas besser ausfällt, ohne die Authentizität des Konzepts zu verwässern. So schwankt die Schärfe wieder zwischen sehr gut und detailliert bis hin zu unscharf und verwaschen. Doch dies ist gewollt und gehört zur verwackelten Handkameraoptik von "[Rec]²". Die Farbgebung wurde sehr monoton und kraftlos gewählt, lediglich in blutigen Sequenzen kommt der rote Lebenssaft satt und äußerst natürlich zur Geltung. Kontrast und Schwarzwert schwanken je nach Sequenz und auch das Rauschmaß variiert sehr deutlich. Die Kompression arbeitet ruhig im Hintergrund und Defekte oder Schmutz sind nicht wahrzunehmen. | |
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| Formate | DTS-HD Master Audio 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Spanisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Die Tonbewertung fällt wesentlich leichter. Beide Tonspuren liegen in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und passen sich dem visuellen Stil des Films an. Sprich: Es wird darauf Wert gelegt, dass alles nach "Handkamera-Mikrofon" klingt, wodurch ein sehr flacher, auf Höhen und Mitten zielender Klang entsteht. Dabei ist die Dialogwiedergabe ausgezeichnet, lediglich in einigen Sequenzen leidet die Verständlichkeit etwas, was aber als Stilmittel gewwertet wird. Überrascht wird man auf jedenfall von den Surroundeffekten, die für reichlich Räumlichkeit und eine Vielzahl an direktionaler Effekte sorgen. Die Rears sind nahezu permanent im Einsatz und unterstreichen die ohnehin schon sehr düstere und beklemmende Atmosphäre des Films bzw. fangen sie perfekt ein. Eine musikalische Untermalung gibt es auch diesmal nicht, dafür einen sehr satten Dynamikumfang, der im Originalton nochmal deutlich angehoben wird. Dies gilt auch für die anderen Klangelemente, die im Originalton nochmal eins drauf setzen. Deutsche Untertitel sind optional. | |
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| Medium | BD-25 |
| Extras |
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| Verpackung | SeastoneCase |
| Im Bonussektor der vorliegenden Blu-ray aus dem Haus Universum Film findet der geneigte Zuschauer eine Fülle an Material. Neben einem informativen aber etwas kurzem Making of liegt noch ein knapp 53minütiges Behind the Scenes-Video bei, in dem sehr akribisch die Entstehung des Films durchleuchtet wird. Weiter geht es mit einem kurzen Tourbericht, einer Pressekonferenz, sowie Originaltrailer, Teaser und einer Programmvorschau. Bis auf die Trailer und die Teaser liegt das gesamte Bonusmaterial in Standard Definiton vor. Das BD-Live-Extra bietet keine nennenswerten Inhalte. | |
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Hier ist sie also! Die lang erwartete Fortsetzung des spanischen Überraschungserfolges des Regieduos Balaguero/ Plaza. Ließ damals beim Erstling "[REC]" das amerikanische Remake nur wenige gefühlte Wochen auf sich warten (und war dementsprechend unter der Regie von John Erick Dowdle auch nur ein eher mauer Aufguss des großartigen Vorbildes!), ließen sich die Spanier für ihre Fortsetzung knappe zwei Jahre Zeit. Penibel wurde darauf geachtet, keinerlei Informationen durchsickern zu lassen, um die Spannung bei den Fans konstant auf hohem Niveau zu belassen. Vorabtrailer versprachen einen ähnlich intensiven Filmgenuss, wieder wurde durch den Einsatz von verwackelten Handkameras Authenzität vorgegaukelt, der Zuschauer quasi ins Geschehen katapultiert.Nun liegt das endgültige Ergebnis in Form einer DVD- bzw. Blu-ray-Auswertung vor, und was zurück bleibt ist ein "na ja, aber ..."-Gefühl. Geliefert wird dem Fan, was er erwartet: solide Horrorkost, gute Darsteller, rasante Kamerafahrten und teils atemlose Spannung. Aber das bot der Vorgänger auch, teils sogar besser, denn was hier fehlt, ist dabei irgendwie eine Tiefe, die es dem Zuschauer gestattet, sich in die Geschichte hineinziehen zu lassen. Doch ich will nicht vorgreifen. Die Geschichte von "[REC]²" setzt fast genau dort an, wo Teil 1 endete. Der Zuschauer begleitet ein SEK-Einsatztrupp, welches mit Unterstützung eines Priesters das bekannte Mietshaus betritt, um dort die näheren Umstände der Katastrophe zu ergründen. Alsbald trifft man auf die Infizierten, welche sofort niedergestreckt werden. Parallel dazu erleben wir eine Gruppe Teenager, die eher zufällig in das Haus geraten, und dort ihren eigenen Schrecken mit den ehemaligen Bewohnern haben. Schnell wird deutlich, dass der Priester mehr weiß, als er mitteilen möchte oder darf, und dass die Ursache einen tieferen Grund hat, als vorher angenommen. Hier liegt auch gleich das Manko von "[REC]²".Während Teil 1 noch auf eine logische Erklärung verzichten konnte, und somit sein Augenmerk nur auf die Spannung, Atmosphäre und das Tempo legen konnte, brauchte man für eine Fortsetzung natürlich einen logischen Aufhänger in Form einer Erklärung. Diese dreht das Konzept des ersten Teils dann komplett herum, was ja an sich nicht schlecht wäre, verliert dabei aber zu oft die Logik aus den Augen. Somit wirken viele Storystränge aufgesetzt. Dem Zuschauer wird also ein atmosphärischer, handwerklich guter Film geboten, dem man bei der Geschichte nicht unbedingt immer folgen kann oder muss.Als Fazit gilt: Wer den Vorgänger mochte, sollte sich die Fortsetzung nicht entgehen lassen, jedoch zu hohe Ansprüche herunterschrauben, denn ["REC]²" ist zwar in seinem Gesamtbild gelungene Unterhaltung, reicht aber in vielen Punkten nicht an den Vorgänger heran, sondern kopiert ihn oftmals. Die Blu-ray ist technisch kein Highlight, hegt aber auch gar nicht den Anspruch, sondern unterstützt perfekt die amateurhafte Optik des Films. Die Blu-ray wird leider nicht mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert. |
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![]() | Druckbare Version |
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