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UK 2009
Originaltitel:Lesbian Vampire Killers
Alternativtitel:L.V.K.
Länge:86:19 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre (Hauptfilm ab 12 Jahre)
Regie:Phil Claydon
Buch:Paul Hupfield, Stewart Williams
Kamera:David Higgs
Musik:Debbie Wiseman
SFX:Rushes Post Production
Darsteller:Paul McGann, James Corden, Mathew Horne, MyAnna Buring, Silvia Colloca, Vera Filatova, Ashley Mulheron, Lucy Gaskell, John Pierce Jones, Louise Dylan, Emma Clifford, Margarita Hall
Vertrieb:Koch Media
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:29.01.2001 (Verleih) / 26.02.2010 (Kauf)



Inhalt
Es läuft nicht gerade rund für die Kumpels Fletch und Jimmy. Der eine verliert seinen Job als Kinderclown, weil er einem Hosenmatz eine runtergehauen hat, der andere wurde nun zum x-ten mal von seiner Freundin abserviert. Die zwei machen sich auf den Weg in ein kleines walisisches Nest, um endlich abzuschalten. Was die beiden leider nicht wissen: Über ihrem Feriendomizil lastet ein Jahrhunderte alter Fluch, der die jungen Frauen des Dorfs in lesbische Vampire verwandelt. Und diese haben richtig Durst ...

Bild
Format2,35:1
Norm1080p / VC-1
 Bildtechnisch befindet sich "Lesbian Vampire Killers" auf ein hohem Niveau und überzeugt mit einer sehr guten Schärfe und einer detailreichen Darstellung. Hinzu kommen saubere Konturen und ein guter Konrast. Lediglich der Schwarzwert könnte an einigen Stellen etwas satter sein, wodurch die Plastizität des Bildes nicht durchgweg gehalten werden kann und einigen Stellen etwas flach wirken. Die Farbgebung überzeugt mit satten, kräftigen und dennoch natürliche Farben und das leichte Hintergrundrauschen trübt den Sehgenuss zu keinem Zeitpunkt. Die Kompression arbeitet sauber und Defekte oder Schmutz gibt es auch nicht.




Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Beide unkomprimierte Mehrkanal-Tonspuren kratzen an der Höchstnote, verfehlen diese aber nur knapp. Die gesamte Klangkulisse bleibt durchweg sehr präzise, räumlich und wartet mit einem teilweise sehr aggressiven Tiefenbass auf. Sämtliche Lautsprecher sind nahezu permanent in Aktion und lassen einem überzeugende und dynamischen Mix entstehen, der nur geringfügige Mängeln hören lässt. Während der Score sich auf die Kanäle erstreckt und Nebengeräusche selbst in ruhigen Momenten noch sehr detailliert und gut ortbar wahrzunehmen sind, gibt es leider immer mal wieder Sequenzen, in denen die Dialoge etwas untergehen. Dabei ist die Sprachverständlichkeit wirklich gut, doch ab und an verlieren sich ein paar Worte im ansonsten voluminösen wie präzisen DTS-HD Master Mix. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Audiokommentar von Regisseur Phil Claydon
  • Resu(e)rrektion: LVK zum Leben erweckt (11:22 Min., 576p)
  • Webisodes zu den Dreharbeiten:
    • 5 Worte (1:43 Min., 576p)
    • Die Jungs (1:46 Min., 576p)
    • Die Mädels (2:31 Min., 576p)
    • Der Regisseur (2:10 Min., 576p)
  • Fletch - Meister der besten Sprüche (5:42 Min., 576p)
  • Huren des verfluchten Hades - Die besten Flüche (2:03 Min., 576p)
  • Musikvideo: VV Brown - Crying Blood (2:49 Min., 576p)
  • Deutscher Teaser (0:55 Min., 576p)
  • Originalteaser (0:52 Min., 576p)
  • Englischer Trailer (1:37 Min., 576p)
  • Trailershow:
    • OSS 117 (1:57 Min., 576p)
    • Outlander (1:38 Min., 576p)
    • JVCD (1:38 Min., 576p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Das Bonusmaterial liegt komplette in Standard Defintion vor. Nicht einmal die Trailer zum Film und zu weiteren Veröffentlichungen von Koch Media schafften es hochauflösend auf die Scheibe. Die vorhandenen Featurettes wurdem dafür mit deutschen Untertiteln versehen, kommen aber leider nicht über die üblichen Werbevideos hinaus. Das 12minütige Making of ist allzu kurz und oberflächlich ausgefallen und Mini-Dokus wie "Fletch - Meister der besten Sprüche" und "Huren des verfluchten Hades" fallen ebenso uninteressant wie oberflächlich aus. Selbst die vier Webisoden, die jeweils knapp zwei Minuten laufen, bieten dem Zuschauer nicht mehr als kurze Einblicke in die Dreharbeiten, ohne inhaltlich zu überzeugen. Da ist der nicht deutsch untertitelte Audiokommentar des Regisseurs Phil Claydon so ziemlich das Beste auf der Disc. Trotz des manchmal etwas zähen und langweiligen Charakters gelingt es Claydon immer wieder, den durchaus informativen Kommentar mit witzigen Anekdoten vom Dreh aufzulockern. Hier hätte man ihm noch jemanden zur Seite stellen sollen. Zum Schluss gibt es noch ein Musikvideo.
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Fazit
"That is one of the most impressingly shitty ideas for holiday, I ever heard of in my life. Ever!"

"Lesbian Vampire Killers" ist schlicht und ergreifend Trash, was nicht einmal böse gemeint ist, schließlich will er nichts anderes sein und schafft es sogar richtig viel Spaß zu bereiten. Schon allein die Optik des Films, die an alten Hammer-Klassiker erinnert, tröstet über so einige Schwächen hinweg. So nervt es, dass die beiden Hauptdarsteller Matthew Horne und James Gordon, sich - wie auch der ganze Film an sich - am kongenialen Duo Simon Pegg und Nick Frost und deren beiden Filme Interner Link"Shaun Of The Dead" und Interner Link"Hot Fuzz" orentieren, ohne aber desen Klasse zu erreichen. Dabei stimmt die Chemie zwischen den Charakteren einfach. Der Star des Films ist neben den vollbusigen Vampirinnen natürlich der trottelige, gutherzige, aber auch schwanzgesteuerte Fletch, gespielt von James Gordon, dessen äußert sympathische Performance in Erinnerung bleibt, während im direkten Vergleich dazu Matthew Horne doch ein wenig in den Hintergrund gerät. Von dem Rest der Besetzung, mit Ausnahme des coolen Geistlichen als etwas dämlicher Van Helsing-Verschnitt, wird dann in der Tat nicht mehr verlangt, als überaus gut auszusehen. Die lesbischen Vampire haben damit ohnehin wenig Probleme.
Natürlich hat der Film nicht mehr viel mit Horror im eigentlichen Sinne zu tun und so lassen sich mehr als genug Momente finden, in denen "Lesbian Vampire Killers" mit seinem britischem Humor zu punkten weiß. Fans des klassischen Vampir-Mythos können sich zudem an den zahlreichen Spitzen und Anspielungen erfreuen, die das Genre auf den Arm nehmen. Doch leider fällt der Film deutlich zu harmlos aus und geht einfach zu viele Kompromisse ein.
"Lesbian Vampire Killers" überschreitet an keiner Stelle die Ebene des für Minderjährige noch Vertretbaren. Man könnte dies dem Film sogar in gewisser Weise als Feigheit auslegen, denn ein wenig mehr Bösartigkeit hätte dem Film gut zu Gesicht gestanden. Wenn man etwas von einem Vampirstreifen erwartet, dann ist es doch schließlich eins: Blut. "Lesbian Vampire Killers" ist jedoch eine erstaunlich anämische Angelegenheit. Warum zum Teufel die lesbischen Vampire bei ihrem Tod in einen Schwall weißer Flüssigkeit, die leider nicht ganz von ungefähr an die dämlichen Sperma-Zoten eines Interner Link"Scary Movie" erinnern, zerfließen müssen, vermag sich nur schwer zu erschließen. An diesen Stellen gibt sich "Lesbian Vampire Killers" pubertärer, als er es eigentlich nötig hat.

Bild- und tontechnisch eine gelungene, aber nicht überragende Umsetzung. Allerdings hätte man beim Bonusmaterial deutlich mehr Substanz und Tiefe erwarten dürfen, sowie eine HD-Auflösung. Der Film selbst hat von der FSK eine Freigabe ab 12 Jahren bekommen, aufgrund einiger Trailer ist die Disc nun ab 16 Jahren und spricht natürlich ein anderes Publikum an. Ein FSK-Wendecover ist vorhanden.



Screenshots




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Lesbian Vampire Killers
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