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| Für eine Belohnung von 80.000 Dollar übernehmen Bandit (Burt Reynolds) und sein Kumpel Cledus (Jerry Reed) den Auftrag, innerhalb von 28 Stunden 400 Kisten Bier illegal von Texas nach Atlanta zu schaffen. Damit der von Cledus gesteuerte Laster freie Fahrt hat, versucht Bandit mit seinem schwarzen Trans Am die Polizei abzulenken. Brenzlig wird es jedoch erst, als Bandit die Anhalterin Carrie (Sally Field) mitnimmt: Carrie hat gerade die Hochzeit mit dem Sohn von Sheriff Buford T. Justice platzen lassen, was der Schwiegervater in spe gar nicht lustig findet. Ein abenteuerliches Rennen durch halb Amerika nimmt seinen Lauf ... |
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| Format | 1,85:1 |
| Norm | 1080p / VC-1 |
Auf Blu-ray erweist sich die 70er Jahre-Produktion als deutliche Steigerung zur DVD-Version, ist jedoch noch weit davon entfernt gut zu sein. Dabei überzeugt der Schwarzwert und der Kontrast ist ebenfalls absolut in Ordnung. Es fällt nur immer wieder auf, dass helle Flächen leuchten und leicht überstrahlen. Die Farbgebung bietet gegenüber der alten DVD eine enorme Steigerung und endlich erstrahlt der Film in leuchtenden und kräftigen Farben, was beim roten Hemd von Burt Reynolds sehr deutlich wird. Die Bildschärfe ist gut bis ausreichend, je nach Szene und Einstellung. Nahaufnahmen dürfen sehr plastisch und detailliert wirken, während andere Szenen deutlich weicher ausfallen bzw. sogar sehr unscharf werden. Letzteres scheint aber weniger etwas mit dem HD-Transfer zu tun zu haben, sondern könnte bereits beim Dreh passiert sein. Das hat man öfters bei Filmen dieser Zeit erlebt, wie "Dirty Harry" beweist, der auch ein paar Fehler in der Kamerafokusierung besitzt. Die Kompression arbeitet weitgehend ruhig, Defekte stören wenig und lediglich in dunklen Szenen fällt starkes Filmkorn auf, während dies in anderen Sequenzen eher verhalten im Hintergrund wahrzunehmen ist. Jedoch scheint das Bild mit Rauschfiltern bearbeitet worden zu sein, ein Trend, der damals gerne bei der DVD eingesetzt wurde und leider nun auch immer öfters bei Blu-ray zu bemängeln ist. Stört hier nicht wirklich, ist aber einfach unnütz, da man den Sinn eines hochauflösenden Bilden durch DNR (digital noise reduction) nur negativ beeinträchtigt. Leider reagieren die Studios hier auf die Kunden, welche der Meinung sind, Blu-rays hätten ein zu schlechtes Bild und sehen zu verrauscht und körnig aus, was zu regelmäßigen Reklamationen und Umtauschwünschen führt. | |
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| Formate | DTS-HD 2.0 Mono (dt., franz., ital., span., rus.,port.), DTS-HD Master Audio 5.1 (engl.) |
| Sprache | Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Thailändisch, Türkisch |
| Der deutsche Mono-Mix wurde gut nachbearbeitet und liegt in DTS-HD 2.0 vor. Nichts besonderes, dafür aber eine gute, leicht angestaubte Sprachfassung, die stets verständllich und nahezu rauschfrei ist. Zudem klingen Musik und Nebengeräusche weniger dumpf als noch bei der DVD. Insgesamt überrascht die deutsche Tonspur durch eine angenehm frische und saubere Abmischung. Dies wird allerdings durch den englischen 5.1-HD-Upmix getoppt, der mit ordentlich Druck aufwartet und ungewohnt sauber und differenziert klingt - von Künstlichkeit keine Spur. Auch wenn es kaum räumliche Momente gibt und sich der Mix weitgehend im Frontbereich abspielt, ist es eine durchweg gute Abmischung. Auf Wunsch lassen sich diverse Untertitel und auch andere Sprachfassungen hinzuschalten. | |
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| Medium | BD-50 |
| Extras | - |
| Verpackung | SeastoneCase |
| Kein Bonusmaterial, dafür ein FSK-Wechselcover. Aber leider führt Universal den Trend ihrer NicePrice-DVDs fort, indem im Menü auf Wörter verzichtet wird und diese durch Symbole ersetzt werden. | |
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| Mit "Smokey and the Bandit" legte Stunt-Koordinator und Regisseur Hal Needham zusammen mit Burt Reynolds den Grundstein für diverse PS-starke Actionkomödien, die die beiden Anfang der Achtziger fast wie am Fließband produzierten. Neben den "Cannonball"–Filmen zählen die beiden "Smokey and the Bandit"–Fortsetzungen wohl zu bekanntesten Vertretern ihrer Gattung. Der Plot, der in den Folgejahren völlig überreizt wurde, ist simpel gehalten und im Grunde eine 90-minütige Verfolgungsjagd quer durch amerikanische Bundesstaaten. "Bandit" (Burt Reynolds, "Deliverance", "The Longest Yard") muss in 28 Stunden eine Wagenladung Bier von Colorado nach Atlanta bringen, um 80.000 Dollar abzukassieren. Abgehalftert und blank nimmt er den Job an, gabelt seinen alten Kumpel "Snowman" (Jerry Reed) auf und rast Richtung Ziel ... Natürlich sind ihnen die Gesetzeshüter zu temporeicher Countrymusik bald auf den Fersen, was dann zu einigen Karambolagen führt. Die Stunts sind hier noch nicht so ausgefeilt, wie in den späteren gemeinsamen Filmen und überzeugen hier eher mit Quantität statt Qualität. Der miesepetrige Sheriff (gespielt von Jackie Gleason) bedient sämtliche, bekannte Klischees und zerlegt seine Karre während der Hetzjagd durch die Staaten kontinuierlich. Für Wortwitz und ein wenig Romantik ist der mit einer ordentlichen Portion Chauvinismus versehene Burt Reynolds zuständig. Der Humor ist, wie auch in den späteren Filmen, hier etwas zu albern und flach geraten, erinnert mitunter eher an eine zweitklassige Klamotte und das ist auch das Hauptmanko des Films. Es mangelt ihm an beißendem oder schwarzem Humor. Da kann auch Sally Field ("Mrs. Doubtfire") mit sexuellen Anspielungen nicht mehr viel retten. Auto- und Truckerfreunde kommen hier dennoch problemlos auf ihre Kosten, denn es vergeht keine Minute, in der nicht irgendwo Reifen quietschen oder Staub aufgewirbelt wird. Wirklich spektakuläre Szenen, wie das Abreißen eines Autodachs, sind allerdings eher eine Seltenheit. "Smokey und the Bandit" ist leicht verdaubare Kost, die kaum eine Story besitzt, für 90 Minuten aber problemlos unterhalten kann. Dafür sorgen Burt Reynolds loses Mundwerk, ein schicker Trans Am und der von Needham ansprechend in Szene gesetzte Dauerblechschaden. Leider fällt der Humor auch hier reichlich flach aus. Die Blu-ray bietet ein durchschnittliches Bild und in Anbetracht des Alters guten Ton. Leider fehlt Bonusmaterial. |
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