Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA 2011
Originaltitel:S.W.A.T.: Firefight
Alternativtitel:S.W.A.T.: Fire Fight
Länge:88:32 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Benny Boom
Buch:Reed Steiner
Kamera:Don Davis
Musik:John Paesano
SFX:Russell Tyrrell
Darsteller:Robert Patrick, Kristanna Loken, Gabriel Macht, Carly Pope, Giancarlo Esposito, Shannon Kane, Nicholas Gonzalez, Rick Robinson Jr., Matt Bushell, Corlandos Scott, Ele Bardha, Kevin Phillips
Vertrieb:Sony Pictures
Regionalcode:A,B,C
Blu-ray-Start:05.05.2011 (Kauf)



Inhalt
Leutnant Paul Cutler ist neu im Los Angeles S.W.A.T.-Team und hat es nicht leicht mit seinen Kollegen und seinem Boss. Es wird nicht einfacher, als er sich in die Polizeipsychologin Kim verliebt. Als ein Ex-Agent das Team für den Tod seiner Frau verantwortlich macht und eine Geiselnahme außer Kontrolle gerät, muss Cutler zeigen, was in ihm steckt. Er benötigt alle seine Fähigkeiten um sich und das Team gegen einen Profikiller zu beschützen.

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / AVC-MPEG 4
 Die Direct-to-DVD-Produktion wurde in MPEG-4 kodiert und zeigt sich angenehm scharf und sehr detailliert, wobei das Bild in Bewegungen etwas unruhig wird und leichte Unschärfen zeigt. Zudem sieht es lediglich nach einer besseren TV-Produktion aus, weil die typische Filmoptik ausbleibt. Dafür überzeugen aber ruhige Einstellungen durch ihren hohen Detailgrad und die ordentliche Plastizität und Tiefenwirkung. Hinzu kommt der ausgewogene Kontrast, der lediglich in hellen Bildbereichen etwas steil wirkt. Der Schwarzwert ist ausgezeichnet und selbst in dunklen Sequenzen bleibt das Bild sehr detailliert. Die Farbgebung fällt abgesehen von einem dezenten Grünstich natürlich aus, wodurch wir es mit einer breiten Farbpalette von kalten bis erdigen Tönen zu tun bekommen. Es sind weder störendes Bildrauschen, noch unschöne Artefakte zu bemängeln. Insgesamt ein gutes HD-Bild mit kleinen Defiziten.




Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

 +++++-

Ton
FormateDTS-HD Master 5.1 Audio
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Französisch
 Die deutsche DTS-HD Master Audio 5.1-Spur überzeugt mit einer ausgewogenen Sprachwiedergabe und einem gut abgemischten Musikteil, der sich über sämtliche Kanäle verteilt und gerade in den Actionszenen für eine stimmige Atmosphäre sorgt. Umgebungsgeräusche werden ebenfalls gut ins Geschehen integriert, wobei diese insgesamt ein wenig zu frontlastig ausgefallen sind. Direktional geschieht leider auch sehr wenig und teilweise könnte die Abmischung etwas mehr Druck und Dynamik vertragen, was vor allem in den Actionszenen auffällt. Das Ergebnis ist bedingt durch die Produktionsverhältnisse dennoch ordentlich und wartet mit reichlich Stereoeffekten im Frontbereich auf. Nennenswerte Unterschiede zur englischsprachigen Originalversion gibt es nicht, dafür deutsche Untertitel.
 ++++--

Extras
MediumBD 25
Extras
  • Scharf geschossen: Am Set (8:44 Min., 1080p)
  • Hi-Def exklusiv: BD-Live (ab Profil 2.0)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Also Bonus befindet sich lediglich ein 8minütiges Making of auf der Blu-ray, bei dem der Regisseur ein wenig über die Geschichte spricht und dass man die Location von Afrika nach Detroit verlegt hat. Zudem gibt ein paar Aufnahmen vom Set und den Dreharbeiten zu sehen. Das Making of liegt in HD vor und wurde deutsch untertitelt. Das BD-Live-Featurette gehört bei Sony Pictures zum Standard und bietet hauseigene Werbung und Trailer.
 +/----

Fazit
Benny Booms zweiter abendfüllender Spielfilm nach "Next Day Air" ist ein routiniert inszenierter Thriller im Fahrwasser des Interner LinkKinoerfolges aus dem Jahre 2003, wobei der Name nur aus marketingstrategischen Gründen gewählt wurde. Das ist insofern legitim, weil es schließlich um ein SWAT-Team geht. Was der Zuschauer vielleicht erwartet hat, bekommt er dennoch nicht geboten. In "Fire Fight" steht zwar ein SWAT-Team im Mittelpunkt der dünnen Grundstory, doch wird aus dem interessanten Beginn sehr schnell ein vorhersehbarer Thriller auf TV-Serien-Niveau. Immer wieder wirkt "Fire Fight" wie ein durchschnittlicher Pilotfilm zu einer neuen Serie, dabei ist der Film gar nicht mal schlecht. Trotzdem bleibt nach knapp 90 Minuten nicht mehr als ein Achselzucken beim Zuschauer zurück, denn Booms Thriller bietet kaum mehr als solide und teilweise inhaltslose Unterhaltung nach Schema F.
Robert Patrick spielt mal wieder den Bad Guy und darf seine Rache am SWAT-Team und dessen Ausbilder Paul (Gabriel Macht) auslassen, was nach bekannten Hollywood-Strickmustern geschieht und sogleich das Ende vorprogrammiert. Sicherlich hat niemand einen innovativen Thriller erwartet, doch ein bisschen mehr als "Du bist Schuld für den Selbstmord meiner Geliebten und jetzt wirst du dafür sterben" wäre angenehm gewesen. Zumal das eigentliche SWAT-Team, welches sich in der Weiterbildung befindet, deutlich zu kurz kommt. Denn die Höhepunkte des Films sind exakt jene, wenn Paul das Team trainiert, sowie die erste Begegnung mit Robert Patrick in der Rolle des Regierungsagenten Walter Hatch, der seine Geliebte Rose (Kristanna Loken) als Geisel genommen hält. Das Team unter der Führung von Paul überwältigt Walter auch promt, doch in dem Moment, als dessen Geisel in Sicherheit war, nimmt sie eine Waffe aus dem Halfter eines SWAT-Mitgliedes und will Walter umbringen. Weil Paul das nicht zulassen kann, erschießt die hübsche Blondine sich lieber selbst, als, wie man später erfährt, die krankhafte Liebe ihres Verehrers weiter ertragen zu müssen.
Es ist fortan klar, wie es weiter gehen wird. Walter kommt frei, macht ein paar böse Anrufe, lässt seine Regierungskontakte spielen, terrorisiert Paul und niemand schreitet ein, da es keine Beweise gibt. Für die Regierung ist Walter zudem zu wichtig, als dass man ihn aus dem Verkehr ziehen würde. Ihn wiederum ist lediglich seine private Rache wichtig, weshalb alles auf einen Showdown mit neuen Geiseln hinausläuft, die diesmal aus Pauls SWAT-Team bestehen.

"S.W.A.T – Fire Fight" ist zumindest unterhaltsam genug, damit man sich nicht langweilt, und die sympathischen Schauspieler und die ordentliche Regie kaschieren das schwache Drehbuch etwas. Doch dies täuscht nicht darüber hinweg, dass "Fire Fight" nicht mehr als eine überlange Episode irgendeiner Kriminalserie sein könnte, so austauschbar sind Charaktere und Location, sowie die Geschichte. Für eine Direct-to-DVD-Produktion ist die Blu-ray technisch absolut in Ordnung, wobei mehr Bonusmaterial wünschenswert gewesen wäre. Die Disc wird mit einem FSK-Wendecover, also ohne störendes FSK-Logo, ausgeliefert. Die Freigabe ab 18 Jahre ist aber deutlich überzogen.



Screenshots




Druckbare Version
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.