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USA 2007
Originaltitel:Ten, The
Länge:95:58 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:David Wain
Buch:Ken Marino, David Wain
Kamera:Yaron Orbach
Musik:Craig Wedren
SFX:Jonah Tobias
Darsteller:Adam Brody, Bobby Cannavale, Rob Corddry, Famke Janssen, Kerri Kenney, Joe Lo Truglio, Ken Marino, A.D. Miles, Gretchen Mol, Oliver Platt, Paul Rudd, Winona Ryder
Vertrieb:Pandastorm / Ascot Elite
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:19.11.2009 (Kauf)



Inhalt
Die schwarzen Zwillinge haben sich schon immer gefragt, warum ihre Eltern weiß sind, bis die Mutter gesteht: Ihr wahrer Vater ist Arnold Schwarzenegger.
Jesus Christus entspannt sich in Mexiko und vögelt lieber schüchterne Mädchen als den Weltuntergang vorzubereiten. Steven springt versehentlich ohne Fallschirm aus einem Flugzeug und wird anschließend als der Mann, der in der Erde feststeckt zum Superstar. Dr. Ritchie lässt eine Schere im Magen seiner Patientin zurück - als Scherz. Sie stirbt. Dafür wandert er ins Gefängnis, wo fortan sein Hintern auch allerlei Scherze ertragen muss. Außerdem: Männer, die lieber nackt zusammen abhängen als in die Kirche zu gehen.

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / AVC-MPEG 4
 Solider HD-Transfer, der in MPEG-4 kodiert wurde und im Bildformat von 1,85:1 vorliegt. Meist bleibt die Schärfe auf einem hohen Niveau und auch der Detailbereich lässt kaum Wünschen offen inklusive einer guten Bildtiefe. Leider wirkt das Bild in Totalen deutlich weicher und es geht eine Menge an Tiefe und Plastizität verloren. Der Kontrast überzeugt weitgehend und auch der Schwarzwert arbeitet sehr ausgewogen. Die Farbgebung bleibt durchweg sehr satt und kräftig und die Kompression lässt keine Wünsche übrig. Im Hintergrund lässt sich etwas Filmkorn ausmachen, welche mit einem leichten Rauschfilter bearbeitet wurde.




Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS HD-Master Audio 5.1 (dt.), Dolby Digital 5.1 (dt., engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Unspektakulärer DTS-HD Master Audio 5.1-Mix, der durchweg sehr frontlastig ausfällt, dafür aber mit gut ausbalancierten Dialogen aufwarten kann. Wirkliche Surroundeffekte gibt es nicht, dafür bietet der Film auch kaum Möglichkeiten. Lediglich der Score darf sich etwas entfalten. Zudem mangelt es dem Mix an Dynamik und Bass, was in Anbetracht der Dialoglastigkeit auch kein Wunder ist. Der englische Mix klingt etwas natürlicher und die Dialoge passen sich besser der restlichen Geräuschkulisse an. Optional gibt es deutsche und englische Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Making of (5:20 Min., 576p)
  • Interview mit David Wain, Paul Rudd, Ken Marino (7:38 Min., 576p)
  • Outtakes, Deleted & Extended Scenes (58:05 Min.):
    • ... keine anderen Götter haben neben mir. (7:38 Min., 576p)
    • ... den Namen des Herren nicht missbrauchen. (4:19 Min., 576p)
    • ... nicht töten. (4:05 Min., 576p)
    • ... deinen Vater und deine Mutter ehren. (13:27 Min., 576p)
    • ... nicht begehren deines nächsten Hab und Gut. (3:33 Min., 576p)
    • ... nicht begehren deines nächsten Weib. (2:32 Min., 576p)
    • ... nicht stehlen. (9:16 Min., 576p)
    • ... nicht lügen. (1:43 Min., 576p)
    • ... nicht ehebrechen. (2:10 Min., 576p)
    • ... den Feiertag heiligen. (9:25 Min., 576p)
  • Wainy Days Episode 1: Shelly (3:26 Min., 576p)
  • Original-Trailer (2:30 Min., 576p)
  • Trailershow:
    • Tage des Ruhms (1:53 Min., 576p)
    • A Little Trip to Heaven (2:06 Min., 576p)
    • Three Burials (1:55 Min., 576p)
    • Brüno / Borat / Ali G (3:49 Min., 576p)
    • Der große Bluff (2:21 Min., 576p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Das Herzstück des Bonusmaterials sind die 58 Minuten an Outtakes, Deleted und Extended Scenes, bei denen die Macher die einzelnen Sequenzen dokumentieren. Besonders die geschnittenen Szenen erweisen sich als sehr entbehrlich. Das "Making of" läuft gerade mal 5 Minuten und zeigt unkommentierte Aufnahmen vom Set - nett, aber leider viel zu kurz. "Wainy Days Episode I" ist ein uninteressanter und nicht einmal witziger Fun-Clip des Regisseurs, den man sich auch hätte sparen können. Ansonsten gibt es noch einen Trailer zum Film und eine Trailershow weiterer Ascot Elite-Titel. Das komplette Bonusmaterial wurde deutsch untertitelt und liegt nur in Standard Defintion vor.
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Fazit
Die Idee, die zehn Geboten einmal anders und lustig unter das Volk zu bringen, ist sicherlich nicht schlecht, doch leider mangelt es bei dieser episodenhaften Geschichte so ziemlich an allem, was eine Komödie ausmachen sollte. Regisseur und Drehbuchautor David Wain versucht, Gottes Gebote in komödiantischer Form und in zehn Episoden zu einem abendfüllenden Spielfilm zusammen zu fassen und scheitert daran gnadenlos. Es ist schon schlimm genug, dass Witze nicht greifen, aber dass die Episoden nicht einmal einen Bezug zum jeweiligen Gebot aufbauen, grenzt schon an Hohn.
Anstelle gelungene Satire zu bieten, bekommt man nur platte Gags und sinnfreie Geschichten, welche einen kaum einen Schmunzler über die Lippen kommen lassen. Dass es besser geht, zeigten bereits Monty Python in Interner Link"Das Leben des Brian", doch "The Ten" ist Lichtjahre von der Genialität einer Python-Parodie entfernt. Da helfen auch nicht die vielen namhaften Schauspieler, vornweg Paul Rudd ("Beim ersten Mal"), Famke Janssen (Interner Link"X-Men") und Jessica Alba (Interner Link"Sin City"), welche die Rahmenhandlung bestreiten, bei der Paul Rudd die jeweiligen Gebote anmoderiert und mit den beiden Frauen gegen das "Ehebruch"-Gebot verstößt.
Desweiteren sind Darsteller wie Liev Schreiber (Interner Link"Scream"), Winona Ryder ("Heathers"), Gretchen Mol und Adam Brody zu sehen. Das rettet diesen Kinoflop aber nicht, dem es nicht gelang, eine Millionen des 5-Millionen-Dollar-Budgets wieder einzuspielen. Lediglich die Musicaleinlage am Ende ist recht witzig ausgefallen. Gesehen haben muss man den Film aber nicht, vor allem dann nicht, wenn man lachen will. Die Blu-ray wir mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert und bietet nicht mehr als solide Bild- und Tonqualität.



Screenshots




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