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USA 2008
Originaltitel:It's Alive
Länge:83:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Josef Rusnak
Buch:Larry Cohen, Paul Sopocy, James Portolese
Kamera:Wedigo von Schultzendorff
Musik:Nicholas Pike
SFX:Ivo Jivkov
Darsteller:Bijou Phillips, James Murray, Raphaël Coleman, Owen Teale, Ty Glaser, Jack Ellis, Arkie Reece, Todd Jensen, Skye Bennett, Laura Giosh, Sigal Diamant
Vertrieb:Kinowelt
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:20.10.2009 (Verleih) / 11.12.2009 (Kauf)



Inhalt
Das Glück von Frank und Nicole Davis scheint perfekt, nachdem der erfolgreiche Architekt und seine schwangere Frau ein neues Haus auf dem Land bezogen haben. Nach nur sechs Wochen Schwangerschaft bringt Nicole per Kaiserschnitt ein voll entwickeltes Baby zur Welt. Doch als sie aus der Narkose erwacht, findet sich Nicole in einem blutüberströmten Raum wieder - Ärzte und Geburtshelfer wurden bestialisch ermordet. Ihr Kind scheint anfangs wohlauf, doch schon bald müssen die jungen Eltern feststellen, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt ...

Bild
Format2,40:1
Norm1080p / AVC MPEG 4
 Der HD-Transfer erzielt leider nur solide Ergebnisse, denn während gut ausgeleuchtete Szenen einen guten Kontrastwert erreichen und allgemein, zumindest in Nahaufnahmen, sehr scharf wirken, bleibt das Bild in Totalen deutlich zu weich. Zudem lassen dunkle Bildbereichen einiges an Feinheiten vermissen. Der Schwarzwert sieht meist deutlich zu hell aus. Hinzu kommt ein leichtes bis stärkeres Rauschen, was für deutliche Unruhen im Bild sorgt. Dafür ist die Farbdarstellung weitgehend natürlich und kräftig und in vereinzelten Aufnahmen überzeugt der Transfer mit einer guten Tiefenwirkung. Insgesamt eine eher durchschnittliche HD-Präsentation.




Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.
Alle Bilder sind Eigentum von Kinowelt

 +++/--

Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Auf akustischer Ebene reißt "It's Alive" auch nicht viel heraus und bietet einen soliden DTS-HD Master Audio 5.1-Mix ohne nennenswerte Höhepunkte. Die Balance zwischen Musik und Dialoge ist gut, wobei die Schocksequenzen übermässig laut abgemischt wurden. Das klingt nicht sonderlich homogen und erzeugt keine stimmige Atmosphäre. Die Effektlautsprecher werden nur äußerst selten beansprucht, erzeugen dann zumindest eine ordentliche Räumlichkeit. Auf direktionale Effekte müssen wir allerdings weitgehend verzichten und weder Bass noch Dynamik hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Über Details brauchen wir erst gar nicht sprechen, denn die sind für einen HD-Mix äußerst spärlich ausgefallen. Der englischsprachige HD-Track unterscheidet sich kaum vom deutschen Pendant. Optional gibt es deutsche Untertitel.
 +++/--

Extras
MediumBD-50
Extras
  • Trailer vor Programmstart:
    • My Bloody Valentine (1:39 Min., 1080p)
    • The Crew (1:54 Min., 1080p)
    • Streets of Blood (2:08 Min., 1080p)
  • Interview mit Regisseur Josef Rusnak (7:35 Min., 576p)
  • B-Roll (5:37 Min., 576p)
  • Fotogalerie (16 Bilder, 1080p)
  • Trailer [deutsch / englisch] (2:27 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Mirrors (1:03 Min., 1080p)
    • Terminator 2 (1:20 Min., 1080p)
    • Repo! (2:06 Min., 1080p)
    • The Strangers (1:29 Min., 1080p)
    • Saw V (0:48 Min., 1080p)
    • Final Destination (2:07 Min., 1080p)
  • Hi-Def exklusiv: BD-Live-Feature (Profil 2.0)
VerpackungSeastoneCase mit Wendecover
 Das Bonusmaterial ist nicht sonderlich interessant ausgefallen. Neben viel Kinowelt-Eigenwerbung und einem BD-Live-Zugang mit Online-Community und Label interner Werbung gibt es eine hochauflösende Bildergalerie und den Trailer zum Hauptfilm in deutsch und englisch. Die B-Roll-Aufnahmen zeigen unkommentierte Mitschnitte vom Set und das 8minütige Interview mit Regisseur Josef Rusnak ist nichtssagend, wurde aber deutsch untertitelt. Die Blu-ray selbst wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert.
 +/----

Fazit
Und noch ein Remake, diesmal vom jüngsten Serienkiller der Filmgeschichte, der bereits anno 1974 erstmals das Licht erblickte. Während man beim Interner LinkOriginal zumindest ein wenig Sozialkritik einbrachte, auch wenn der Rest durchweg trashig wirkte, versucht man es hier mit der weitaus schlichteren Methode: Das Monsterbaby wächst in einem Landhaus bei den Eltern auf und killt von Tieren und Besuchern alles, was sich auch nur dem Anwesen nähert. Dabei ist lediglich der Einstieg vergleichsweise ähnlich, als Lenore (Bijou Phillips) im sechsten Monat Wehen bekommt und im Hospital zum Kaiserschnitt vorbereitet wird. Doch nach der Entbindung findet man ein Blutbad im Kreissaal vor: Vier Tote, nur Mutter und Baby sind wohlauf. Da die Polizei völlig im Dunkeln tappt und keine Verdächtigen auszumachen sind, scheint das behütete Leben auf dem Land fast vollkommen ...

Da muss man sich natürlich schon fragen, wie weit Mutterliebe geht, denn schließlich dreht es sich nicht nur um angenagte Tierkadaver und zahlreiche Bisswunden vom Säugen, wenn irgendwann gute Freunde einfach beseitigt werden und man am gleichen Abend locker zum feinen Menü übergeht. Zudem scheint das Vertrauen zum Partner Frank (James Murray) nicht allzu groß sein, wenn man dem nicht einmal ansatzweise erklärt, was es mit dem eher ungewöhnlichen Verhalten des Sprösslings auf sich hat. Überhaupt, zahlreiche Logikfehler und Kontinuitätslücken durchziehen die Handlung. Mal sieht man die Krallen des Babys und es grummelt wie ein Wildschwein beim Futtern, dann ist es wieder der normale Säugling, schreiend in der Wiege und wird als Engel bezeichnet. Scheint beliebig wandelbar zu sein.
Auch stellt sich die Frage, wie es problemlos Wände durchbeißt und in Autos eindringt und man eine ungewöhnliche Sprungkraft auf der Basis von Abtreibungspillen erklären will. Ferner enden manche Nebenstränge im Nichts wie der angekündigte Einsatz einer Babysitterin oder das Walten auf einer Baustelle - der Streifen muss offenbar in Windeseile editiert worden sein, so dass manche Einzelheiten lediglich angedeutet, aber nicht zu Ende geführt werden.
Demgegenüber keimt immer dann Hoffnung auf, wenn es um kleine Schockmomente geht, die von der Sounduntermalung treffend begleitet werden. Auch auf atmosphärischer Ebene gibt es kleine Lichtblicke, da die Farbgebung insgesamt stimmig ist und die Location des abgelegenen Landhauses durchaus fruchtet.
Zudem stellt Bijou Phillips eine gute Besetzung für die von Mutterliebe besessene Lenore dar, die besonders im letzten Drittel ein paar starke Momente hat. Dennoch kann man am Ende getrost auf dieses Remake verzichten, da es gegenüber dem Original eklatante Schwächen in Sachen Tiefe und Innovationen aufweist, mit der Figurenzeichnung nicht wirklich klarkommt und mit Blutszenen regelrecht geizt. Demnach nur leidlich unterhaltsam, vom Ablauf her komplett vorhersehbar und zu selten spannend, um Genrefreunde dauerhaft bei Laune zu halten.



Screenshots




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Erster Trailer zum "It's Alive"-Remake
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