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USA 2006
Originaltitel:Ten Commandments, The
Alternativtitel:Zehn Gebote, Die
Länge:175:35 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Robert Dornhelm
Buch:Ron Hutchinson
Kamera:Randy Edelman
Musik:Edward J. Pei
SFX:Stuart Brisdon
Darsteller:Dougray Scott, Omar Sharif, Paul Rhys, Linus Roache, Naveen Andrews, Ashley Artus, Claire Bloom, Silas Carson, Peter Gevisser, Patrick Gordon, Greg Hicks, Louis Hilyer
Vertrieb:Movie Power / KNM
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:19.03.2009 (Kauf)



Inhalt
Ägypten im 13. Jahrhundert vor Christus: Die Tochter des Pharao findet ein ausgesetztes Waisenkind in einem Binsenkörbchen auf dem Nil. Sie nimmt den Jungen mit in den Palast, wo er aufwächst. Als er von seiner jüdischen Herkunft erfährt, ändert sich sein Leben vollständig. Eines Tages sieht er beim Schafehüten einen brennenden Dornbusch und hört die Stimme Gottes, der ihm befiehlt, das Volk der Hebräer aus der ägyptischen Sklaverei zu führen.

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-2
 Für den Fernsehfilm wurde ein MPEG-2 Codec gewählt, dessen Bitrate sehr stark variiert und leider für einige Artefaktebildung sorgt, was vor allem auf homogenen Flächen deutlich sichtbar wird. Ansonsten bekommen wir einen ordentlichen High Definition-Transfer geboten, der mit einer guten Schärfe und ordentlichen Detailzeichnung aufwarten kann. Dies fällt vor allem bei hellen Szenen auf, während Sequenzen im Dunklen nicht nur von der Schärfe her absacken, sondern auch der Schwarzwert deutlich zu wünschen übrig lässt. Hinzu kommt ein sichtbares Rauschen und leichte Unruhen. Der Kontrast hinterlässt dafür wieder einen guten Eindruck und wirkt sehr natürlich, mit erdigen und sehr warmen Farben. Für eine Fernsehproduktion ein ordentlicher HD-Transfer mit nur kleineren Mängeln.




Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.
Alle Bilder sind Eigentum von Movie Power

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Ton
FormateLinear PCM 2.0 Stereo (dt.), DTS 5.1 (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Wirklich überzeugen kann der deutsche PCM 2.0 Stereo-Mix nicht. Dafür klingt dieser zu steril und die Stimmen wurden zu laut abgemischt, wodurch diese nicht mehr mit dem Rest der Abmischung harmonieren. Außerdem fehlt eine Surround-Spur. Dagegen trumpft der englische DTS 5.1-Mix (die auf dem Cover angegebene englische Surround-Spur ist falsch) mit einer sehr guten Balance zwischen Dialogen und Nebengeräuschen auf. Auch wenn es nur selten wuchtige Effekte zu verbuchen gibt, werden die Rears doch zumindest für die Musik genutzt. Insgesamt angenehm räumlich, mit einem guten Basseinsatz. Optional gibt es deutliche Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Trailer (1:57 Min., 480p)
  • Making of (22:50 Min., 1080i)
  • Die zehn Gebote (Textafel, 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Neben einem Trailer zum Film in ziemlich schlechter Qualität, sowie "Die 10 Gebote" als selbstlaufende Texttafel, befindet sich auf der Disc noch ein 23minütiges Making of, welches in 1080i vorliegt und einige interessante Einblicke in die Entstehung des Fernsehfilms zu bieten hat. Zudem wird die Disc mit Wendecover ohne FSK-Logo ausgeliefert.
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Fazit
Egal wie man zum Thema Religion steht, der 1956 von Cecil B. DeMille inszenierte Monumentalfilm Interner Link"Die Zehn Gebote! mit Charles Heston in der Hauptrolle war technisch äußerst beeindruckend und gehört nicht umsonst zu den Klassikern der Filmgeschichte. Allerdings sorgt die Geschichte von Moses und den "Zehn Geboten" starke Kopfschmerzen, zumindest wenn man dass Gezeigte für bare Münze nehmen soll, und sorgt bei mir wie bereits die Verfilmung der "Bibel" für Brechreiz.
Sieht man beide Filme dennoch als Kunstform an, kann man kein schlechtes Wort darüber verlieren. In der 2006er Verfilmung von Robert Dornhelm schlüpft Dougray Scott in die Rolle des Moses und spielt seine Rolle äußerst gut. Die Umsetzung selbst bleibt auf TV-Niveau, bietet solide Effekte und mit Omar Sharif und Naveen Andrews gibt es zumindest eine prominente Besetzung. Was auffällt ist, dass Dornhelms Version etwas mehr auf Unterhaltung abgestimmt wurde und von daher nicht nur für "Hardcore"-Christen zu ertragen ist. Viel anfangen kann ich mit der Umsetzung trotzdem nicht, was weniger an der soliden Inszenierung liegt, als vielmehr an der haarsträubenden Geschichte, an die vielleicht noch ein Kleinkind glauben wird. Was auffällt ist, dass die zeitliche Sprünge sehr groß sind, was wahrscheinlich daran liegt, dass Dornhelm sonst noch drei Stunden hätte drauflegen müssen. Das wollte er uns dann noch nicht mehr antun. Mich lassen "Die 10 Gebote" ziemlich kalt ...



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