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USA 1982
Originaltitel:Friday the 13th Part 3: 3D
Alternativtitel:Und wieder ist Freitag der 13.
aka. 13. Cuma Bölüm 3
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aka. Freitag der 13. Teil 3
aka. Venerdi 13 Parte 3 - Week-End Di Terrore
Länge:95:14 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:R-Rated
Regie:Steve Miner
Buch:Martin Kitrosser, Carol Watson, Petru Popescu
Kamera:Gerald Feil
Musik:Harry Manfredini, Michael Zager
SFX:Harry Manfredini, Michael Zager
Darsteller:Dana Kimmell, Paul Kratka, Richard Brooker, Anne Gaybis, Nick Savage, Rachel Howard, David Katims, Larry Zerner, Tracie Savage, Jeffrey Rogers, Catherine Parks, Kevin O'Brien
Vertrieb:Paramount
Regionalcode:A,B,C
Blu-ray-Start:16.06.2009 (Kauf)



Inhalt
Die Hoffnung der Polizei, dass Jason tot ist, zerschlägt sich, als in der Nähe des Crystal Lake ein ermordetes Ehepaar aufgefunden wird. Die Handschrift des Täters ist eindeutig jene von Jason. Wenig später treffen acht Jugendliche am Crystal Lake ein, deren Wochendpläne Jason grausam zunichte macht.

Bild
Format2,35:1
Norm1080p / AVC-MPEG 4
 Leider bietet der dritte Teil der "Friday the 13th"-Reihe nur eine mäßige Bildqualität und lässt kein wirkliches HD-Gefühl aufkommen. Im direkten Vergleich ist das Bild zwar besser als die DVD-Version, aber auch selten scharf oder detailliert, sondern meist stark unscharf und etwas verschwommen. Es gibt zwar immer wieder kleinere Szenen mit ansteigenden Schärfegrad, bei denen sich die Werte etwas normalisieren, doch Tiefe bzw. Plastizität sucht man vergebens. Das Ausgangsmaterial weist dafür eine starke Körnung auf, was je nach Szene variiert und teilweise unschöne Ausmaße annimmt. Die sichtbare Flecken, welche direkt auf dem Objektiv der Kamera gewesen sein müssen, trüben den Sehgenuss genauso wie die analogen Defekte. Letztere sind zum Glück nicht sehr häufig. Der Bildstand ist überraschend ruhig ausgefallen und die Kompression arbeitet sehr sauber und unauffällig im Hintergrund. Dafür ist der Kontrast wiederum nur mittelmäßig und lässt eine gute Durchzeichnung vermissen, wirkt in hellen Sequenzen oftmals zu steil und in Nachtaufnahmen saufen immer wieder feine Details ab. Positiv ist hier lediglich die Farbgebung, welche weitgehend natürlich aussieht, insgesamt aber satter hätte ausfallen können.


(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)


Neben der 2D-Version enthält die Disc als Bonus noch die 3D-Fassung des Films. Hier wird die altbekannte 3D-Anaglyphtechnik verwendet, bei der uns ein paar nette Effekte geboten werden (z.B. das Halten eines Augapfels in die Kamera, eine in Richtung Publikum gehaltene Holzstange oder eine in die Kamera fliegende Harpune), welche die veralterte Technik durchaus ansehbar machen. Aufgrund der technisch Nachteile wie z.B. Bildüberlagerungen, verfälschte Farben und Unschärfe verzichten wir jedoch auf eine Bildbewertung. Anhand der Screenshots könnt ihr Euch aber einen kleinen Einblick in die technische Umsetzung der 3D-Version machen.


(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

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Ton
FormateDolby TrueHD 5.1 (engl.), Dolby Digital 2.0 Mono (engl., span., franz.)
SpracheEnglisch, Spanisch, Französisch
UntertitelEnglisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Portugiesisch, Spanisch
 Den englischem Originalton gibt's neben einer gut verständlichen, altersbedingt jedoch etwas dumpfen und muffig klingenden Monospur noch in Dolby TrueHD 5.1. Von dieser verspricht man sich eine deutliche Steigerung, was aber nur bedingt der Fall ist. Überwiegend spielt sich der Film im Frontbereich ab und die Rears kommen nur äußerst selten zum Einsatz und versprühen dann auch kaum Dynamik oder Kraft. Dialoge werden gut verständlich wiedergegeben und klingen sauber ausbalanciert. Optional gibt es diverse Untertitel.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • inkl. zwei 3D-Brillen
  • 3-D Version (95:26 Min., 1080p)
  • Fresh Cuts: 3D Terror (12:52 Min., 1080p)
  • Legacy of the Mask (9:33 Min., 1080p)
  • Slasher Films: Going for the jugular (7:09 Min., 1080p)
  • Lost Tales from Camp Blood - Part 3 (4:49 Min., 1080p)
  • Original Theatrical Trailer (2:09 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase
 Für die Special Editions ließ Paramount komplett neues Bonusmaterial produzieren, welches zudem in High Defintion vorliegt. Als Höhepunkt sollte die 3D-Version des Hauptfilmes genannt werden, welche minimal länger läuft als die 2D-Version, da am Ende noch eine Texttafel eingeblendet wird. Der Veröffentlichung liegen zudem noch zwei 3D-Brillen im "Friday the 13th" Design bei. Neben dem Kinotrailer gibt es noch den dritten Teil der Kurzfilmreihe "Lost Tales from Camp Blood ". Autor und Regisseur Andrew Ceperley greift in diesem auf die typischen Motive der "Friday the 13th"-Reihe zurück, ohne dass sein Mörder die äußere Erscheinung eines Jason Vorhees hat. Dieser Beitrag ist sehr professionell inszeniert, mit knapp 5 Minuten aber sehr kurz und äußerst unblutig ausgefallen.
Das 12minütige Feature "Fresh Cuts: 3D Terror" ist eine knapp 13minütige Retrospektive, in der einige Beteiligte der Produktion über die Dreharbeiten sprechen und dabei eine Menge Anekdoten zum Besten geben. Es wird über die aufwendige 3D-Technik gesprochen, über die Spezialeffekte und das Gedrehte, aber leider nicht über das niemals gezeigte, alternative Ende, in dem Jason von einer Sichel enthauptet wird. Desweiteren werden die Premiere und die Reaktionen des Publikums vorgestellt.
"Die Geschichte der Maske" thematisiert Jasons Hockeymaske, die mit Teil 3 das Markenzeichen der "Friday the 13th."-Filme wurde. Es kommen nahezu die selben Leute wie in der vorherigen Mini-Doku zu Wort, darunter auch Peter Bracke, Jason-Darsteller Richard J. Brooker und Martin Jay Sadhoff. In den nachfolgenden 7 Minuten werden unter anderen noch Tony Todd, Tom Savini, Ari Lehman und Tony Moran interviewt. "Slasher Films: Going for the jugular" lässt die Frage aufkommen, warum die Zuschauer Horrorfilme so gern anschauen. Jeder der Beteiligten hat seine eigene Vorstellung, was den Horrorfilm so populär macht und teilt dies dem Zuschauer mit. Im Hintergrund sehen wir immer wieder Ausschnitte aus den ersten drei "Friday the 13th"-Filmen. Alles sehr nette Dokumentationen, doch insgesamt noch deutlich zu kurz.
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Fazit
Nach den äußerst erfolgreichen Vorgängern war ein dritter Teil der "Freitag der 13."-Reihe beschlossene Sache. Erneut mit Steve Miner auf dem Regiestuhl, sollte Teil 3 seine beiden Vorgänger an der Kasse nochmals toppen. Um dies zu erreichen ging man jedoch auf Nummer sicher und änderte einige grundliegende Dinge ab. Vor allem bekommt Jason eine neue Maske und muss nicht mehr mit einem Sack auf dem Kopf herumlaufen. Keiner der Produzenten hätte sich jemals träumen lassen, dass die Hockeymaske zu einem unverkennbaren Markenzeichen der Reihe werden sollte. Die Morde sind zudem wesentlich expliziter ausgefallen und werden durch den 3D-Effekt, zumindest damals im Kino, nochmal deutlich verstärkt. Die Idee eines "Friday"-Teils in 3D darf als grandioser Schachzug gesehen werden, löste seinerzeit aber nicht einen vergleichbaren Boom aus wie wir ihn heute erleben. Grund dafür ist die damals bereits etwas veraltete 3D-Anaglyphtechnik, die bereits seit Jahrzehnten angewandt wurde und spezielle Brillen voraussetzte. Die Effekte selbst wurden gut eingesetzt und bieten auch heute noch kurzweiligen Spaß, wobei das Tragen der Rot/Blau-Brillen für den Zuschauer sehr anstrengend ist.
Trotz des Versuches, mit dieser nicht ganz so innovativen Idee (schließlich waren 3D-Filme gerade in den 50er und 60er Jahre absolut in Mode) etwas herauszuholen, überzeugt der dritte Teil nicht mehr so wie seine beiden Vorgänger, was an der dünnen Geschichte liegt und der Tatsache, dass die jugendlichen Protagonisten nur noch als Kanonenfutter angedacht sind. Dies fällt gerade im dritten Teil viel deutlicher als in den beiden Vorgängern auf, was den Spannungsbogen auch immens abschwächt. Stattdessen wird verstärkt auf leicht bekleidete Mädels und schockierende Mordsequenzen wert gelegt, was es schon erstaunlich macht, dass die MPAA kaum Schnitte anwies.
Die Darsteller sind wie bereits erwähnt reines Kanonenfutter und durchweg austauschbar. Dafür überzeugt der Schnitt und Kameratechnik ebenso wie der tolle Score von Altmeister Manfredi. Auch die kreativen Morde, welche in Deutschland zu einer Beschlagnahme der ungekürzten Fassung führten, sorgen bei einer langen Laufzeit von 96 Minuten für gute Unterhaltung.
Technisch ist die Disc wie bereits die Erstauflage ohne 3D-Version eher mäßig ausgefallen und es bleibt zu hoffen, dass die nachfolgenden Teile auf Blu-ray wieder besser aussehen.



Screenshots




Druckbare Version
Freitag der 13. Teil 3 (Special Edition)
Freitag der 13. Teil 5 - Ein neuer Anfang
Freitag der 13. Teil 2
Freitag der 13.
Jason Goes To Hell - Die Endabrechnung
Jason X - El Mal no tiene Límites
Freitag der 13. Teil VIII - Todesfalle Manhatten
Freitag der 13. Teil 2 (Special Edition)
Friday the 13th (Uncut Deluxe Edition)
Freitag der 13.
News"Freitag der 13. Teil 3" erscheint als deutsche Blu-ray im Feburar
Und wieder ist Freitag der 13.
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