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FR, CAN, USA 2009
Originaltitel:Walled In
Länge:91:23 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Gilles Paquet-Brenner
Buch:Rodolphe Tissot, Olivier Volpi, Sylvain White, Gilles Paquet-Brenner
Kamera:Karim Hussain
SFX:Patrick Murphy
Darsteller:Mischa Barton, Deborah Kara Unger, Darla Biccum, Cameron Bright, Shannon Jardine, Noam Jenkins, Sophi Knight, Rob Roy, Josh Strait, Rob van Meenen
Vertrieb:Sunfilm
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:08.05.2009 (Kauf)



Inhalt
Die junge Ingenieurin Sam Walczak soll den Abriss eines großen Wohngebäudes vorbereiten. Von den letzten dort noch wohnenden Mietern erfährt sie, dass der wahnsinnige Architekt des Gebäudes Menschen lebendig in die Mauern einbetoniert hatte, bevor er selbst Opfer seines Betongrabes wurde. Doch je länger sich Sam in dem Gebäude aufhält, desto mehr seltsame Dinge geschehen. Unheimliche Geräusche ertönen hinter den Mauern und Sam hat immer mehr das Gefühl, dass sie beobachtet wird. Als sie ein Labyrinth von Geheimgängen entdeckt, ist sie plötzlich hinter den Mauern gefangen. Nun hat sie nur noch wenige Stunden Zeit um einen Ausweg aus dem Bauwerk des Grauens zu finden, bevor der Zement sie für immer verschlingt.

Bild
Format1,85:1
Norm1080p / AVC MPEG-4
 "Walled In" wurde in AVC kodiert und liegt in 1080p vor. Die Bildqualität darf als durchweg sehr gut bezeichnet werden und bietet eine gute bis hervorragende Schärfe mit nur geringe Mängeln. Das gesamte Bild erweist sich als äußerst plastisch und detailliert, es werden saubere Konturen gezeigt und bis auf wenige Ausnahmen erreicht der Transfer eine gute Tiefenwirkung. Die Farbpalette wurde passend reduziert und besteht aus kühlen Blau- und warmen Erdtönen, was der Atmosphäre des Filmes zugute kommt. Der Kontrast überzeugt und bietet einen guten Schwarzwert und nur selten gibt es leichte Überstrahlungen auf hellen Flächen. Die leichte Körnung des Bildmaterials trübt weder die Bildqualität noch den Sehgenuss, zudem gibt es weder Schmutz noch Kompressionsprobleme. Ein sehr gelungener HD-Transfer.


(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

 +++++-

Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1 (engl.), DTS-HD Master Audio 7.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Beide Tonspuren überzeugen mit sauberen Dialogen, bieten aber nur wenig Surroundaktivitäten, welche sich auf kleinere Nebengeräusche oder die musikalische Untermalung beschränken. Hier hat der englischsprachige DTS-HD Master 5.1 Audio-Track mehr zu bieten, ohne aber wirklich herausragende Werte abzuliefern. Dafür ist "Walled In" genrebedingt zu ruhig und dialoglastig, weshalb der Subwoofer kaum zum Einsatz kommt. Dass die deutsche Tonspur auf 7.1 aufgepumpt wurde, macht keinen großen Unterschied. Deutsche Untertitel lassen sich hinzuschalten.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Making of (14:28 Min., 480p)
  • Englischer Trailer (2:18 Min., 480p)
  • Deutscher Trailer (2:11 Min., 480p)
  • Trailershow:
    • L'Auberge Rouge (2:03 Min., 480p)
    • Arn - Der Kreuzritter (2:14 Min., 480p)
    • Eden Log (1:42 Min., 480p)
    • Alphabet Killer (2:20 Min., 480p)
    • Immortal (1:59 Min., 480p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Das Bonusmaterial beschränkt sich auf diverse Trailer weiterer Sunfilm-Veröffentlichungen, zwei Trailer zum Film und ein 14minütiges Making of, welche sich schnell als reiner Werbefilm entpuppt. Das komplette Bonusmaterial liegt zudem nur in der Auflösung von 480p vor.
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Fazit
Es bedurfte ganze vier Autoren, um den französischen Bestsellerroman "Les Emmurés" von Serge Brussolo für die Leinwand vorzubereiten. Und doch bleibt die amerikanisch-französisch-kanadische Produktion trotz der soliden Inszenierung von Regisseur Gilles Paquet-Brenner weit hinter den Erwartungen zurück.
Dabei beginnt "Walled In" durchaus interessant im Jahre 1933. In der ersten Szenen sehen wir ein kleines Mädchen, welches in einem engen Raum eingeschloßen und mit flüssigen Beton übergossen wird. Daraufhin folgt ein Zeitsprung von fünfzehn Jahren und wir lernen die hübsche Sam Waczak (bemüht Misca Barton) kennen, welche von ihrem Vater mit dem Abriss des Hauses betraut wurde, in dem neben dem Mädchen noch fünfzehn weitere Opfer einbetoniert wurden. Jedoch weiß Sam nichts von der Tragödie, die sich damals in diesem Haus abspielte - die junge Architektin bemerkt lediglich, dass dieses gigantische Gebäude für mehr als nur ein paar Wohnungen gedacht war. Fasziniert und überwältigt von der unheimlichen Architektur des Gebäudes erfährt sie vom jungen Jimmy (Cameron Bright, Interner Link"Running Scared"), dass der Erbauer des Hauses für die Morde verantwortlich war, inklusive dem Mord an Jimmys Vater. Daran mag es liegen, dass sich Jimmys Mutter (Deborah Kara Unger (Interner Link"Silent Hill") sehr seltsam verhält, welche zudem eine äußerst merkwürdige Beziehung zu ihrem Sohn führt. Während der Analyse des Hauses und der Vorbereitung der Sprengung lernt Sam noch ein paar andere Bewohner kennen, die mit der Räumungslage alles andere als einverstanden sind. Als sie dann noch Geräusche und Stimmen hört, glaubt die junge Frau, den Verstand zu verlieren. Doch zum Glück ist Jimmy bei ihr, der etwas mehr als Freundschaft will ...

In den ersten 50 Minuten will uns "Walled In" eine typische Spuk- und Geistergeschichte vorgaukeln und punktet durch seine tolle Atmosphäre. Doch während zu Beginn der Eindruck erweckt wird, in "Walled In" bekomme man es mit den spukenden Seelen der Verstorbenen zu tun (Sam hört Geisterstimmen, Blut läuft aus der Wand), entwickelt sich der Film immer mehr zu einem Psychothriller, in dem einzig und allein Cameron Brights übertriebene Darstellung punkten kann. Misca Barton hingegen bleibt in ihrer Rolle als Sam sehr blass und Deborah Kara Ungers Charakter wird total verschenkt bzw. wirft lediglich Fragen beim Publikum, die auch am Ende nicht beantwortet werden. Zum Schluss fragt man sich, warum die Macher nicht mehr auf Spannung statt auf ermüdende Dialoge gesetzt haben. Ob die Romanvorlage auch so trocken und zäh zu lesen war wie der Film, dessen Auflösung etwas kitschig und vorhersehbar ist? "Walled In" ist nicht unbedingt schlecht, aber deutlich zu lahm und verschenkt sein Potenzial bereits nach wenigen Minuten.

Die Blu-ray überzeugt in puncto Bildqualität auf ganzer Linie. Auch wenn es keine sonderlich nennenswerten Extras gibt und der Ton zu sehr die Front dominiert ist das hier eine technisch gute Blu-ray-Umsetzung.



Screenshots




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