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UK, USA 1992
Originaltitel:Batman Returns
Alternativtitel:Batman 2
Länge:126:28 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Tim Burton
Buch:Daniel Waters, Sam Hamm
Kamera:Stefan Czapsky
Musik:Danny Elfman
SFX:Jan Aaris
Darsteller:Michael Keaton, Danny DeVito, Michelle Pfeiffer, Christopher Walken, Michael Gough, Michael Murphy, Cristi Conaway, Andrew Bryniarski, Pat Hingle, Vincent Schiavelli, Steve Witting, Jan Hooks
Vertrieb:Warner
Regionalcode:A ,B, C
Blu-ray-Start:23.01.2009 (Kauf)



Inhalt
Der Rächer von Gotham City ist wieder in Aktion! Diesmal tritt eine regelrechte Armada von Schurken gegen Batman an: Der bizarre Pinguin und seine Gang, der morbide Max Shreck und besonders die schöne aber tödliche Catwoman versuchen, den Helden in die Knie zu zwingen.

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / VC-1
 Die Steigerung zur Blu-ray des Interner Linkersten Teils ist deutlich sichtbar. Vor allem die bessere Schärfe und der erhöhte Anteil an Details steht dem VC-1 kodierten Transfer sehr gut zu Gesicht. Nahaufnahmen wirken angenehm detailliert, lediglich in Totalen tendiert der Transfer dazu etwas weicher zu erscheinen. Richtig unscharf wird es aber nicht, dafür sorgt schon allein die Tatsache, dass das Bild weitgehend sehr plastisch erscheint und eine ordentliche Tiefenwirkung erzielt. Der Kontrast zeigt kaum Mängel und uns wird ein guter Schwarzwert präsentiert, wobei in dunklen Sequenzen immer wieder Details verschwinden. Ebenfalls gut ausgefallen ist die Farbgebung, welche im Vergleich zu Teil 1 etwas satter wirkt, ohne den düsteren Look des Filmes zu schmälern. Die Kompression arbeitet tadellos und Schmutz ist ebenfalls kaum auszumachen. Auffällig ist das nur geringe Rauschen und nahezu nicht vorhandenen Filmkorn. Ob dies das Resultat von eingesetzten Rauschfiltern sein kann, bleibt einmal dahingestellt, sieht aber stark danach aus.




Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.
Alle Bilder sind Eigentum von Warner

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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby TrueHD 5.1 (nur engl.), Dolby Digital 1.0 Mono (nur portug.)
SpracheEnglisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Kastillisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Chinesisch (traditionell), Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Kastillisch, Brasillianisch, Italienisch für Hörgeschädigte
 Bot man uns beim Interner LinkVorgänger nur einen schnöden Stereotrack, so spendiert man uns hier endlich einen 5.1-Mix für die deutsche Synchronisation, während der englische Originalton in Dolby TrueHD vorliegt. Die deutsche Tonspur wartet mit einem soliden Klangbild auf, wirkt altersbedingt aber etwas dumpf und blechern. Dafür bekommen wir einige gut platzierte direktionale Effekte zu hören und der Score von Danny Elfman klingt sehr weiträumig und sorgt für etwas Raumgefühl. Die Dialoge sind trotz etwas dumpfer Ansätze stets gut zu verstehen, dominieren jedoch etwas die Front und es fehlt dem Mix an der nötigen Dynamik. Hier trumpft der Originalton in TrueHD auf. Die Dynamik steigert sich mit Erhöhung der Auflösung und die gesamte Abmischung klingt feiner und offenbart mehr Nuancen. Leider klingen die Dialoge nicht so homogen wie erwartet und obgleich der Originalton der deutschen Synchronisation weit überlegen ist, mehr Druck und präzisere Surroundeffekte zu bieten hat, gefällt uns die deutsche Sprachwiedergabe noch am besten. Wie immer bei Warner gibt es diverse Untertitel zum Hinzuschalten.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • Audiokommentar von Tim Burton
  • Die Fledermaus, die Katze und der Pinguin (21:54 Min., 480p)
  • Der Schatten der Fledermaus Teil 4: Die dunkle Seite der Fledermaus (30:19 Min., 480p)
  • Batman: Die Helden
    • Batman (3:07 Min., 480p)
    • Alfred (4:01 Min., 480p)
  • Batman: Die Schurken
    • Der Pinguin (4:29 Min., 480p)
    • Catwoman (4:32 Min., 480p)
    • Max Shrek (2:19 Min., 480p)
  • Hinter den Kulissen:
    • Gotham City im Rückblick: Das Produktionsdesign von Batmans Rückkehr (11:07 Min., 480p)
    • Geschmeidig, Sexy und Böse: Die Kostüme in Batmans Rückkehr (13:31 Min., 480p)
    • Die Aufmachung des Pinguin (8:15 Min., 480p)
    • Die arktische Armee (9:34 Min., 480p)
    • Fledermaus und dunkle Nächte: Die visuellen Effekte in Batman (11:37 Min., 480p)
    • Im Elfman Studio: Die Musik aus Batmans Rückkehr (11:25 Min., 480p)
  • Musikvideo: Face to Face (4:21 Min., 480p)
  • USA-Kinotrailer (2:35 Min., 480p)
VerpackungSeastoneCase im Schuber mit Prägung
 Das Zusatzmaterial wurde 1:1 von der Special Edition DVD übernommen und liegt komplett in Standard Definition vor. Nicht einmal der Kinotrailer wurde in HD auf die Disc gepresst. Zudem gibt es mal wieder keine deutschen Untertitel für den ziemlich coolen Audiokommentar mit Tim Burton. Dafür sind aber asiatische Untertitel vorhanden, was bei einer deutschen Disc sehr wichtig ist. Aber um noch einmal auf den Kommentar zurück zu kommen: Dieser ist wie bereits erwähnt sehr gut ausgefallen und Burton geht sehr ausführliche auf sämtliche Aspekte der Produktion ein. Die nachfolgende 21minütige Dokumentation "Die Fledermaus, die Katze und der Pinguin" ist ein sehr PR-lastiger Blick hinter den Kulissen und soll dem Zuschauer die Hauptfiguren des Filmes näherbringen. Dabei kommen Macher und Darsteller zu Wort und trotz einem erhöhten Werbecharakter bietet die Doku ausreichend Informationsgehalt. In den nächsten 30 Minuten heißt es "Der Schatten der Fledermaus Teil 4: Die dunkle Seite der Fledermaus". Wie in den vorherigen Teilen befasst man sich nicht nur mit dem Film selbst, sondern geht auch näher auf die Comics ein und lässt dabei nicht nur Macher der Filme, sonder auch diverse Größen der Comicszene zu Wort kommen. Richtig öde ist mal wieder die Vorstellung der Helden und der Schurken anhand von Filmausschnitten.
Besser wird es beim sechsteiligen Hinter den Kulissen-Feature. Hier geht man auf diverse Aspekte der Produktion ein und gewährt uns einen sehr schönen Einblick in die Entstehung von "Batman Returns". Knapp 60 Minuten lang erfahren wir mehr über das Setdesign, die Entstehung der Filmmusik und bekommen einen Einblick in die Entstehung der Kostümen und der Make-Up-Effekte. Desweiteren geht man sehr ausführlich auf die Effekte im Film ein. Zum Schluss dürfen wir uns noch über ein kurzes Musikvideo freuen. Bis auf den Kommentar und den Trailer wurden sämtliche Extras deutsch untertitelt.
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Fazit
Drei Jahre nach seinem Interner Link"Batman" erschien Tim Burtons bislang einzige Fortsetzung seiner Karriere, und er ließ es sich nicht nehmen, dem Flattermann-Mythos erneut seinen Stempel aufzudrücken. Soll heißen: Es geht düster, morbide und manchmal schön schwarzhumorig zur Sache, was Kenner des Regie-Asses nicht überraschen wird. Trotz einiger schriller Einfälle (z.B. der Auftritt des Pinguins an einer Wahlveranstaltung an Weihnachten), geht es deutlich weniger grell zu als im Vorgänger, wo der Joker das düstere Gotham City bisweilen in eine neonhelle Glitzerwelt verwandelt hat. Der Gegenspieler in diesem zweiten Teil ist der Pinguin und versprüht weit weniger Glanz: In die Kanalisation wurde er als Kind namens Oswald Cobblepott verstoßen und nun, Jahre später, ist er kaum mehr als menschliches Geschöpf zu erkennen. Was geblieben ist, ist sein Rachedurst auf die Menschheit, bei dessen Umsetzung ihm der korrupte Geschäftsmann Max Shreck zur Seite steht.
Im Innenleben des Pinguins tun sich Abgründe auf, sein Leben im stinkenden Untergrund hat ihn bösartig und hinterlistig gemacht, gleichzeitig ist seine Existenz aber auch bemitleidenswert. Vergleiche zu Gollum aus Interner Link"Lord of the Rings" tun sich da zwangsläufig auf. Bruce Wayne (wieder unspektakulär, aber souverän: Michael Keaton) erkennt als einer der ersten, dass der plötzlich aufgetauchte Pinguin die Medien Gothams narrt und sich lediglich Mitleid verdienen will, um den derzeitigen Bürgermeister abzusägen. Trotzdem erkennt Wayne auch Parallelen zwischen ihm und Oswald, haben doch beide im Kindesalter den Verlust ihrer Eltern verkraften müssen. Doch während Wayne durch einen Überfall zum Waisen gemacht wurde, ist Oswald verstoßen worden, was er sein Leben lang nicht verkraftet hat.
Für frischen Wind sorgt sicherlich Catwoman, die im echten Leben Shrecks tollpatschige und schüchterne Sekretärin Selina ist. Lange Zeit ist unklar, auf wessen Seite sie eigentlich steht, bis sich langsam herauskristallisiert, dass ihre Abneigung gegen Männer im Allgemeinen und Max Shreck im Besonderen beim Showdown noch eine gewichtige Rolle spielen wird. Um ihre Rachegelüste zu befriedigen, lässt sie sich mit dem Pinguin ein, der mit ihr aber mehr als nur eine Zweckgemeinschaft haben möchte. Diese Konstellation ist wirklich sehr interessant, zumal Catwoman im Lack- und Lederoutfit pure sexuelle Energie versprüht (dazu kommen noch die ständigen "Pussy"-Zweideutigkeiten im O-Ton) und der Pinguin so ziemlich das unattraktivste Geschöpf ist, das man sich vorstellen kann. Die "Geilheit" des Pinguins sorgt dann auch für die meisten erheiternden Momente des Films, von denen es im Vergleich zum ersten Teil aber deutlich weniger gibt. Die Figuren dieser Comicverfilmung sind eigentlich durchgehend interessant und werden zum Glück von wirklich namhaften und guten Darstellern verkörpert. Michelle Pfeiffer trägt die Last, zwei völlig unterschiedliche Rollen zu spielen, ohne Mühe, Christopher Walken ist als schmieriger Geschäftsmann eh ein Selbstläufer. Danny DeVito profitiert sicher von den oscarnominierten Make-Up-Effekten und vermittelt genau das, was seine Figur soll: abstoßenden Ekel. Trotz der guten Leistungen gelingt es dennoch keinem, Jack Nicholson und seinen Joker aus dem Vorgänger zu übertrumpfen.

Wem Burtons erste Interner Link"Batman"-Verfilmung von 1989 schon gefallen hat, ist bei der Fortsetzung sicherlich genauso gut aufgehoben, hat sich doch stilistisch wenig verändert. Burton drückte dem Film erneut seinen ganz eigenen Stempel auf, ehe Joel Schumacher die beiden Nachfolger in quietschbunt-greller Szenerie ablaufen ließ. Hier ist alles noch schön düster und - wie bei Burton üblich - mit Hang zum Bizarren und Morbiden inszeniert, aber auf eine besondere Art manchmal durchaus humorvoll. Und bis zum Jahr Interner Link2005 die letzte sehenswerte "Batman"-Realverfilmung!
Die Blu-ray ist zwar weit von High-Definition-Referenzwerten entfernt, macht aber dennoch einen guten Eindruck und stellt zumindest in puncto Bildqualität eine enorme Steigerung zur DVD dar. Die Disc erscheint im üblichen SeastoneCase mit Prägeschuber.



Screenshots




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