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USA 1974
Originaltitel:Godfather: Part II, The
Alternativtitel:Mario Puzo's The Godfather: Part II
aka. Pate 2, Der
aka. Pate - Teil II, Der
Länge:202:06 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Francis Ford Coppola
Buch:Francis Ford Coppola, Mario Puzo
Kamera:Gordon Willis
Musik:Carmine Coppola, C. Curet Alonso, Nino Rota
SFX:A.D. Flowers, Joe Lombardi
Darsteller:Al Pacino, Robert Duvall, Diane Keaton, Robert De Niro, John Cazale, Talia Shire, Lee Strasberg, Michael V. Gazzo, G.D. Spradlin, Richard Bright, Gastone Moschin, Tom Rosqui, Bruno Kirby, Frank Sivero, Francesca De Sapio, Morgana King, Marianna Hill, Leopoldo Trieste, Dominic Chianese, Amerigo Tot, Troy Donahue, John Aprea, Joe Spinell, Abe Vigoda, Tere Livrano, Gianni Russo, Maria Carta, Oreste Baldini, Giuseppe Sillato, Mario Cotone, James Gounaris, Fay Spain, Harry Dean Stanton, David Baker, Carmine Caridi, Danny Aiello, Carmine Foresta, Nick Discenza, Father Joseph Medeglia, William Bowers, Joseph Della Sorte, Carmen Argenziano, Joe Lo Grippo, Ezio Flagello, Livio Giorgi, Kathleen Beller, Saveria Mazzola, Tito Alba, Johnny Naranjo, Elda Maida, Salvatore Po, Ignazio Pappalardo, Andrea Maugeri, Peter LaCorte, Vincent Coppola, Peter Donat, Tom Dahlgren, Paul B. Brown, Phil Feldman, Roger Corman, Ivonne Coll, Joe De Nicola, Edward Van Sickle, Gabria Belloni, Richard Watson, Venancia Grangerard, Erica Yohn, Theresa Tirelli, James Caan, Roman Coppola, Sofia Coppola, Larry Guardino, John Megna, Filomena Spagnuolo, Gabriele Torrei
Vertrieb:Paramount
Norm:1080p / AVC MPEG-4
Medium:BD-50
Regionalcode:B
Bildformat:1,78:1
Tonformat:Dolby TrueHD 5.1 (engl.) Dolby Digital 5.1 (dt., fanz.) Dolby Digital 2.0 Mono (dt., fanz.)
Sprache:Englisch, Deutsch, Französisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
Verpackung:SeastoneCase
Blu-ray-Start:06.10.2008 (Verleih) / 06.10.2008 (Kauf)
Bonus:
  • Audiokommentar mit Regisseur Francis Ford Coppola
Michael Corleone (Al Pacino) ist jetzt der Pate seiner Familie und führt diese Aufgabe mit der nötigen Gnadenlosigkeit aus. Als er in Las Vegas und auf Kuba expandieren will, weil ihm die alten Geschäftsideen nichts mehr einbringen, treten Schwierigkeiten auf. Um diese zu klären, veranlasst Michael eine große Säuberungsaktion, die auch vor den Familienmitgliedern nicht halt macht. In einer Parallelhandlung erfährt man die Geschichte seines Vaters Vito (Robert de Niro) von der Einwanderung bis zu seinem Aufstieg als Pate.
"Keep your friends close but your enemies closer."

"Ich drehte einen Film mehr als ich erwartet hatte", befand Francis Ford Coppola über "Der Pate - Teil 2". Geplant war es ursprünglich nicht eine Fortsetzung zu dem weltweiten Erfolg Interner Link"Der Pate" zu drehen, denn zuerst war Coppola auch nicht sonderlich begeistert. Als ihn dann letztlich aber doch die Lust packte, kam ein Film dabei heraus, der Geschichte schreiben sollte. Für Coppola war 1975 ein besonders erfolgreiches Jahr, war er bei den Oscars jeweils doppelt in den Kategorien "Bester Film" und "Bestes Drehbuch" nominiert (beziehungsweise einmal in der Kategorie "Bestes Original Drehbuch" und einmal in "Bestes adaptiertes Drehbuch").
Hinzu kam noch eine Nominierung als "Bester Regisseur" für die Fortsetzung des Interner Link"Paten". Bei fünf Nominierungen konnte Coppola den Goldjungen schließlich drei Mal nach Hause nehmen - wo sich bereits zwei weitere Statuen befanden. Gemeinsam mit Interner Link"Der Pate" landete die Fortsetzung der Familiensaga um die Corleones bei der Internet-Filmdatenbank IMDb unter den drei besten Filmen aller Zeiten und markierte 1975 die erste Fortsetzung eines Filmes überhaupt, die den Oscar als besten Film gewann. Außerdem findet es sich einmalig in der Oscargeschichte, dass zwei Schauspieler (Marlon Brando, Robert De Niro) eine Auszeichnung für dieselbe Rolle erhalten. Zu diesem Zeitpunkt sollte Coppola den Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens erreicht haben, der mit "Der Dialog" im selben Jahr nochmals zementiert wurde.



Der Film beginnt mit einer Episode aus Mario Puzos Roman. War wie bei Interner Link"Der Pate" besprochen die Figur von Vito Corleone etwas eindimensional, so füllt Coppola nun diese Lücken aus. Die Geschichte eröffnet zugleich mit bitterer Ironie. Antonio Andolini aus Corleone legte sich mit der Mafia an und wurde von jener umgebracht. Während bei der Beerdigung von Antonio sein ältester Sohn umgebracht wird, fleht seine Mutter beim hiesigen Don Ciccio (Giuseppe Sillato) um das Leben ihres verbliebenen Sohnes Vito. Doch Don Ciccio zeigt kein Erbarmen, auch Vito müsse wie sein Bruder sterben. Denn sonst würde er eines Tages als Mann wiederkehren und Rache an ihm nehmen. In einem Moment voller Liebe und Wahnsinn zugleich verhilft Mutter Andolini ihrem Sohn zur Flucht und muss jene Aktion zugleich mit ihrem Leben bezahlen.
Mit Hilfe der Stadtbewohner kann Vito auf ein Schiff nach Amerika geschmuggelt werden, wo er als "Vito Corleone" erst einmal in Quarantäne gesteckt wird. Doch einen Ausweg aus der Gewalt hat Vito nicht gefunden - im Gegenteil. Die Ironie der Szenerie ist offensichtlich. Im Endeffekt wird Vito zu dem, was er bekämpft beziehungsweise ersetzt das Böse, welches ihn einst selbst heimgesucht hat. Coppola erzählt jene Elemente von Vitos Vergangenheit parallel zu Michaels (Al Pacino) Geschichte der Gegenwart. Zugleich versucht sich Coppola in verschiedenen Analogieschlüssen zwischen Vater und Sohn, um hierbei seine Geschichte von Familie, Rache und Aufstieg zu erzählen. Doch die Lebensabschnitte der beiden Männer verlaufen unterschiedlich und Michael beginnt sich und seine Umwelt immer mehr zu verlieren.



"Money isn't everything."

Am Ende des ersten Filmes hatte Michael seiner Ehefrau Kay (Diane Keaton) versprochen, das "Familienunternehmen" innerhalb der nächsten fünf Jahre zu legalisieren. Es sind nunmehr schon sieben Jahre vergangen und immer noch sitzen Scharfschützen auf dem Dach und Schmiergeld fließt in die Taschen des Don. Bereits zu Beginn des Filmes ist Michael abgesondert von seiner Familie. Während seine Ehefrau sich nach einem normalen Leben sehnt, wünschen sich seine italienischen Verwandten die Vergangenheit zurück. Nachdem Michael ihren Mann umgebracht hat, verliert sich seine Schwester Connie (Talia Shire) in rebellisch-trotzigem Verhalten. Sie vernachlässigt ihre Kinder und muss von ihrer eigenen Mutter auf ihre Pflichten hingewiesen werden. Auch Michaels Bruder Fredo (John Cazale) verschwindet im Schatten seines kleinen Bruders und ist so unfähig, dass er nicht einmal seine Frau unter Kontrolle bringen kann. Doch noch tiefer als das trifft ihn der fehlende Respekt seines jüngeren Bruders ("Du bist mein Bruder, Fredo, du musst dich nicht bei mir entschuldigen"). Aus jener Situation entspinnt sich letztlich die große Dramatik, die im dritten Teil von Ausschlag sein wird. Doch auch mit anderen Verwandten, wie Clemenzas Nachfolger Frankie Petangeli (Michael V. Gazzo) verscherzt es sich Michael mehr und mehr. Seine Paranoia nimmt überhand, niemanden weiht er mehr ein und beschwört somit das Unheil des Filmes herauf.



Bei genauerer Betrachtung ist "Der Pate - Teil 2" eigentlich nur eine Neuauflage des ersten Teiles. Nachdem die Figur von Vito Corleone eingeführt wird schwenkt das Bild über zu einer ausgelassenen Feierlichkeit der Familie, die lediglich die Spitze des Eisberges der wahren Tätigkeit darstellen soll. War es einst die Hochzeit von Connie ist es nun die Kommunion von Anthony. Während die Festivitäten bei strahlendem Sonnenschein ihren Lauf nehmen, heißt Michael in einem dunklen abgeschotteten Büro seine Geschäftskollegen willkommen. Im Gegensatz zum ersten Teil wird der Zuschauer jedoch nicht auf den offensichtlichen Konflikt hingewiesen. Es ist Frankie Petangeli der erläutert, dass es scheinbar Probleme mit einem Mann namens Hyman Roth (Lee Strasberg) in New York gibt. Roth selbst lebt jedoch in Miami und um welche Differenzen es genau geht erfährt man nicht. Es verwundert zudem, dass die Corleones scheinbar auch nach sieben Jahren noch keine Spiellizenz in Las Vegas erwirkt haben. Allgemein wirkt die gesamte Nebenhandlung rund um Senator Geary (G.D. Spradlin) mehr als überflüssig im Kontext der Geschichte. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Animosität zwischen Michael und Hyman Roth. Ähnlich wie in Interner Link"Der Pate" wird der Konflikt an sich in der ersten halben Stunde eingeläutet, welche dann in einem Attentat auf das Corleone-Oberhaupt kulminiert. Was folgt ist Michaels wirres Doppelspiel, welches er niemanden erläutert und das ihm daraufhin aus der Hand läuft. Jene Paranoia wird das Leben der meisten Beteiligten kosten, jedoch auch von Michael selbst einen teuren Preis abverlangen. Es ist jener Durst nach Rache, der Michael zum Verhängnis werden soll.


"This must all end."

Coppola gibt in seinem Audiokommentar zu, dass sich im zweiten Teil der Reihe eigentlich bloß die Handlung des ersten Filmes wiederholt. Die religiösen Ereignisse, während derer Attentate auf die Konkurrenten verübt werden, ein Verrat aus der eigenen Familie, der Verlust eines Elternteiles - all dies kennt man bereits aus Interner Link"Der Pate". Grundsätzlich bietet die Fortführung der Geschichte auch wenig bis gar keine neuen Elemente. Dass Michael alleine dasteht zeichnete sich bereits am Ende des ersten Teiles ab. Tom Hagen (Robert Duvall) wird seines Amtes enthoben, das Vertrauen zum Adoptivbruder nimmt ab. Auch die Entfremdung gegenüber seiner Frau ist nichts Neues, beschrieb diese immerhin das Ende jenes Meisterwerkes zwei Jahre zuvor. Somit findet nicht wirklich eine Entwicklung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil statt, sondern im Grunde auch nicht einmal innerhalb des zweiten Filmes selbst. Das Ende des Filmes ist nur eine Umdeutung des Anfanges, allerdings frei von jeder Entwicklung sondern eher gezeichnet von Stagnation. Daher ist die eigentliche Geschichte jene vom Aufstieg Vito Andolinis (Robert De Niro), sie besitzt eine Katharsis, sie besitzt eine Entwicklung. Während Coppola Michael also durch unnötige Settings wie Miami oder das falsche Kuba hetzt, sehnt man sich stets zurück in jenes New York der zwanziger und dreißiger Jahre. Hier versucht sich Vito als ehrbarer Arbeiter und Familienvater, doch lässt ihn die Mafia nicht los. Coppola zeigt hier eine deterministische Lebensweise des Paten, der quasi gar nicht anders konnte, als am Ende auf der kriminellen Schiene zu landen. Ein Weg, der - man sag es im Interner Link"Paten" - das Leben seiner Familie eines Tages zerstören wird. Dabei war alles was sowohl Vito als auch Michael wollten, ihre Familie zu beschützen.



Inszenatorisch ist "Der Pate - Teil 2" fraglos gut gemacht, Gerade die Musik von Nino Rota setzt dem bereits gelungenen Soundtrack des ersten Teiles nochmals eine Schippe drauf. Inhaltlich überzeugt der Film dagegen weniger. Zu sprunghaft ist die Handlung, all jene Szenenwechsel schaffen es nicht sich zu einem harmonischen Ganzen zusammenzufügen. Obwohl der Film mehr als drei Stunden Lauflänge besitzt, wirken etliche Einstellungen so gehetzt, dass sie nicht unbedingt Sinn machen oder Coppola sich zumindest nicht die Mühe macht sie logisch aufzubauen. Wie der kleine Vito ausgewachsenen Mafiosi entkommen konnte oder weshalb die Bewohner Corleones ihr Leben für jenen Jungen aufs Spiel setzen fragt man sich durchaus. Aber letztlich sind das im Angesicht der Bildgewalt und der technischen Perfektion Tropfen auf den heißen Stein. Zu sehr beeindrucken einen manche Momente, allen voran das Geständnis von Kay gegenüber dem verlorenen Baby. Wie Pacino hier seine Wut über die Augen transferiert sucht seinesgleichen und ist der schauspielerische Höhepunkt des Filmes. Leider bleiben dagegen Keaton und Duvall aufgrund geringerer Leinwandpräsenz etwas blass. Während das Spiel von Gazzo und De Niro etwas redundant - aber deswegen nicht notwendigerweise schlecht - ist, kann besonders Cazale in seiner Rolle dieses Mal richtig brillieren. War er im ersten Teil im Schatten der beiden aktiveren Brüder gestanden, so nimmt er nun eine zentrale Rolle hin, weniger von der Präsenz als von der Ausrichtung des dritten und abschließenden Teiles her. Insgesamt ist "Der Pate - Teil 2" ein gut gemachter Film, der zwar nicht an die Atmosphäre und Klasse seines Vorgängers herreicht, aber dennoch seinen Platz in der Filmgeschichte gefunden hat.


(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

"I'll change; I'll change. I've learned that I have the strength to change."

In der ersten Auflage erschien der zweite und längste Teil der Reihe aus Platzmangel als Doppel-DVD. In der "Restored Collection" quetschte man die dreieinhalb Stunden Film aber auf eine DVD-9, was zu erheblichen Blockrauschen und Kompressionsartefakte führte. Bei der vorliegenden Blu-ray brauchen wir uns diesbezüglich keine Gedanken mehr zu machen, denn auf diesem 50 GB fassenden Double-Layer-Scheibe ist reichlich Platz für über 3 Stunden Filmvergnügen. Ansonsten gelten fast die gleichen Attribute wie beim ersten Teil. "Der Pate 2" wurde ebenfalls optisch sehr stark verfremdet und enthält einen goldgelben, sehr erdigen Look, mit meist sehr satten und kräftigen Farben. Insgesamt bietet der zweite Teil aber eine sichtbare Steigerung in puncto Schärfe und wirkt beständiger als sein Vorgänger, der sehr wechselhaft im Erscheinungsbild war.
So ist die Kameraarbeit von Gordon Willis diesmal nicht ganz so experimentell ausgefallen, weißt zwar die typische "Pate"-Optik auf, erscheint im ganzen aber "sauberer" und kann in dunkleren Szenen auf eine deutlich bessere Ausleuchtung zurückgreifen. Dadurch saufen in dunklen Szenen nicht mehr so viele Details ab, Innenaufnahmen erscheinen wesentlich detaillierter als beim Vorgänger. Zudem ist das Filmkorn nicht mehr in einer penetranten Art und Weise auszumachen, wie zuvor beim ersten Teil. Dadurch gewinnt das Bild nicht nur an Schärfe und Detailtreue, es wirkt auch viel frischer und klarer und dass obgleich die Körnung stets sichtbar bleibt, vor allem in Szenen mit einer eher mäßigen Ausleuchtung. Dies steht aber in keiner Relation zum ersten Teil und so erweist sich "Der Pate 2" als äußerst scharf und an vielen Stellen sehr detailliert. Richtig unscharf wird das Bild ohnehin nie, erscheint höhstens etwas weicher und nicht immer sehr plastisch, was unter anderem am Kontrast liegen dürfte. Dieser fällt etwas wechselhaft aus und während viele Szenen mit einer guten Durchzeichnung und einem ebenso guten Schwarzwert aufwarten kann, gibt es reichlich Einstellungen, in denen der Schwarzwert deutlich abfällt und mehr und mehr ins Gräuliche tendiert.
Dies geht zu Lasten der meist sehr ordentlichen Tiefenwirkung. Zudem wurde der Kontrast absichtlich etwas steil gewählt und neigt dazu hellere Flächen etwas zu grell darzustellen. Insgesamt eine deutliche Steigerung mit hin und wieder auftauchenden Defekten und kleineren Störungen. Dieser AVC-Transfer lässt die DVD und alle anderen Fassungen alt aussehen und offenbart eine Menge vorher nicht sichtbarer Details.
Beim Ton gibt es wieder zwei deutsche Sprachfassung: einmal die alte deutsche Kinosynchronisation in Mono und die Neusynchro in Dolby Digital 5.1. Bei der neuen Tonspur, welche sehr gut gelungen ist, wurde wieder darauf geachtet, dass der Ton dem Alter des Film gerecht wird. Hier klingt nichts überproduziert, sondern angenehm klar und stets hervorragende ausbalanciert. Viel Spielraum für Effekte wird uns zwar nicht geboten, dafür wurde der Score sehr sauber auf sämtliche Kanäle verteilt und das eine oder andere Umgebungsgeräusch sowie kleinere Effekte dürfen aus den Rears kommen. Zudem bleibt anzumerken, dass der Monotrack um Welten besser klingt als beim ersten Teil. Die Stimmen sind klar und ohne Verzerrungen wahrzunehmen. Zudem klingt die Tonspur überraschend sauber und weder dumpf noch blechern, was Liebhaber der Originalsynchronisation durchaus gefallen wird. Der englische 5.1-Track liegt in Dolby TrueHD vor, unterscheidet sich aber nicht sonderlich vom deutschen Pendant und erscheint in einigen Szenen vielleicht eine Spur differenzierter und detaillierter.
Da sich das gesamte Bonusmaterial auf einer separaten Disc befindet, spendiert man uns lediglich einen deutsch untertitelten Audiokommentar mit Francis Ford Coppola, der einiges an Anekdoten und Hintergrundinformationen, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, zum Besten gibt. Coppola wollte z.B. bei der Fortsetzung eigentlich nur produzieren. Die Regie wollte er Martin Scorsese überlassen. Zudem gesellte sich nun auch Coppolas eigener Sohn Roman zu dessen Familienmitgliedern, die bereits im ersten Teil - und hier erneut - zu sehen waren. Er spielt den jungen Santino "Sonny" Corleone. Erfreut war Coppola darüber, dass er dieses Mal vierzig Tage mehr Zeit und vier Millionen Dollar mehr zum Filmen zur Verfügung hatte. Das Resultat waren Außenaufnahmen von Miami, der Dominikanischen Republik, Nevada, New York und Sizilien. Zudem erfahren wir, dass in der Senatsausschussszene einer der anwesenden Mitglieder von Coppolas Lehrmeister und Regielegende Roger Corman gespielt wurde. Viel Spaß beim Suchen ...


Ein Klassiker geht in die zweite Runde und mit dieser Blu-ray erhält "Der Pate 2" eine mehr als würdige Umsetzung. Gutes Bild, ein ebenso guter Ton und ein toller Audiokommentar runden die Veröffentlichung in der Coppola Restoration-Box ab.


Film+++++-
Bild++++--
Ton+++/--
Bonus+/----


Druckbare Version
Pate - Teil 2, Der
Pate, Der
Pate - Teil 3, Der
Pate, Der
Pate, Der - Teil 3
Pate - Teil 2, Der
Pate, Der (DVD-Collection, 5 DVDs)
Pate, Der (The Coppola Restoration, 5 DVDs)
Pate, Der (The Coppola Restoration)
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