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USA 1971
Originaltitel:Godfather, The
Alternativtitel:Mario Puzo's The Godfather
Länge:177:09 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Francis Ford Coppola
Buch:Francis Ford Coppola, Mario Puzo
Kamera:Gordon Willis
Musik:Carmine Coppola, Johnny Farrow, Jay Livingston u.a
SFX:Sass Bedig, A.D. Flowers, Joe Lombardi
Darsteller:Marlon Brando, Al Pacino, Diane Keaton, Robert Duvall, Richard S. Castellano, James Caan, Talia Shire, Sterling Hayden, John Marley, Richard Conte, Al Lettieri, Talia Shire, Abe Vigoda, Gianni Russo, John Cazale, Rudy Bond, Al Martino, Morgana King, Lenny Montana, John Martino, Salvatore Corsitto, Richard Bright, Alex Rocco, Tony Giorgio, Vito Scotti, Tere Livrano, Victor Rendina, Jeannie Linero, Julie Gregg, Ardell Sheridan, Simonetta Stefanelli, Angelo Infanti, Corrado Gaipa, Franco Citti, Saro Urzì, Carmine Coppola, Sofia Coppola, Anthony Gounaris, Sonny Grosso, Frank Macetta, Lou Martini Jr., Rick Petrucelli, Burt Richards, Tom Rosqui, Frank Sivero, Filomena Spagnuolo, Joe Spinell, Gabriele Torrei, Ed Vantura
Vertrieb:Paramount
Norm:1080p / AVC MPEG-4
Medium:BD-50
Regionalcode:B
Bildformat:1,78:1
Tonformat:Dolby TrueHD 5.1 (engl.), Dolby Digital 5.1 (dt., fanz.) Dolby Digital 2.0 Mono (dt., fanz.)
Sprache:Englisch, Deutsch, Französisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
Verpackung:SeastoneCase
Blu-ray-Start:06.10.2008 (Verleih) / 06.10.2008 (Kauf)
Bonus:
"Der Pate" Hauptfilm-Disc:
  • Audiokommentar von Regisseur Francis Ford Coppola
Bonus-Disc:
  • Ein Meisterwerk, das fast keines war (29:46 Min., 1080p)
  • Die Welt des Paten (11:19 Min., 1080p)
  • Rettung durch Filmemulsion - Der Pate neu entdeckt (19:05 Min., 1080p)
  • Als die Dreharbeiten beendet waren (14:18 Min., 1080p)
  • Der Pate auf dem roten Teppich (4:03 Min., 1080p)
  • Vier Kurzfilme über den Paten:
    • Pate gegen Pate Teil 2 (2:16 Min., 1080p)
    • Verschiedene Betrachtungsweisen (1:39 Min., 1080p)
    • Cannoli (1:39 Min., 1080p)
    • Clemenza (1:45 Min., 1080p)
  • Der Familien-Stammbaum:
    • Charakter Biographien (21 Stück, 1080p)
    • Darsteller Biographien (20 Stück, 1080p)
  • Hi-Def exklusiv: Die Organisation - in 1080p
  • Hi-Def exklusiv: Connies und Carlos Hochzeitslabum (25 Bilder, 1080p)
  • 2001 DVD-Archiv:
    • Hinter den Kulissen:
      • Einblicke: The Godfather Family: A Look Inside (73:29 Min., 480p)
      • Am Drehort (6:56 Min., 480p)
      • Francis Ford Coppolas Notizbuch (10:13 Min., 480p)
      • Die Musik zu "Der Pate":
        • Nino Rota (5:30 Min., 480p)
        • Carmine Coppola (3:17 Min., 480p)
      • Coppola und Puzo beim Schreiben des Drehbuches (8:07 Min., 480p)
      • Gordon Willis beim Filmen (3:45 Min., 480p)
      • Storyboards - Der Pate Teil II: Bildergalerie (25 Bilder, 1080p)
      • Storyboards - Der Pate Teil III: Bildergalerie (28 Bilder, 1080p)
      • Der Pate - Hinter den Kulissen 1971 (8:56 Min., 480p)
    • Die Filmemacher:
      • Francis Ford Coppola (2 Seiten)
      • Francis Ford Coppola im Interview (10:13 Min., 480p)
      • Mario Puzo (1 Seite)
      • Mario Puzo im Interview (8:07 Min., 480p)
      • Gordon Willis (1 Seite)
      • Gordon Willis im Interview (3:45 Min., 480p)
      • Dean Tavoularis (1 Seite)
      • Dean Tavoularis im Interview (6:56 Min., 480p)
      • Nino Rota (1 Seite)
      • Nino Rota im Interview (5:30 Min., 480p)
      • Carmine Coppola (1 Seite)
      • Carmine Coppola im Interview (3:17 Min., 480p)
    • Zusätzliche Szenen - Die "Pate Cronologie"
      • 1901 - 1917
        • Die Suche nach Vito (0:44 Min., 480p)
        • Fanucci wird angegriffen (2:52 Min., 480p)
        • Clemenza: "Ich bin mein eigeneer Chef" (0:36 Min., 480p)
        • Flötenspiel (4:05 Min., 480p)
        • Über Fanucci wird geredet (1:29 Min., 480p)
      • 1917 - 1927
        • Signor Robert wird überzeugt (0:38 Min., 480p)
        • Don Vito Corleone (0:22 Min., 480p)
        • Hyman Roth wird vorgestellt (1:17 Min., 480p)
        • Vitos Rache (2:02 Min., 480p)
      • 1945
        • Der Tod von Genco (3:57 Min., 480p)
        • Ein Geschenk von Woitz (0:39 Min., 480p)
        • Hagen sieht Janie (0:21 Min., 480p)
        • Ein Familienstreit (1:07 Min., 480p)
        • Michael und Kay im Bett (2:31 Min., 480p)
        • Der Don (1:01 Min., 480p)
        • Sonny verarbeitet die Nachricht (2:43 Min., 480p)
        • Michael wird hineingezogen (2:37 Min., 480p)
        • Paulies Tod wird geplant (0:55 Min., 480p)
        • Clemenza isst zu Mittag (1:43 Min., 480p)
      • 1947
        • Demonstration der Kommunisten (2:09 Min., 480p)
        • Auf der Suche nach Vito (0:52 Min., 480p)
        • Schreie in der Dusche (1:19 Min., 480p)
        • "Bringt mir Fabrizio" (0:49 Min., 480p)
      • 1948 - 1955
        • Die Unterhaltung im Garten [1:19 Min., 480p)
        • Hagen: Warum bin ich draußen? (0:38 Min., 480p)
        • Kay entzündet Kerzen (1:50 Min., 480p)
      • 1958
        • Fredo und Deanna (0:51 Min., 480p)
        • Keine Champagner-Cocktails (0:25 Min., 480p)
        • Francesca plant, zu heiraten (2:44 Min., 480p)
        • Fabrizio wird gefunden (0:44 Min., 480p)
      • 1958 - 1979
        • Anthony und Pentageli (1:33 Min., 480p)
        • Neri demütigt Klingman (1:42 Min., 480p)
        • Die Ermordung von Fabrizio (1:06 Min., 480p)
        • Der Pate Teil III - Alternativer Beginn (6:43 Min., 480p)
    • Galerien:
      • Auszeichnungen und Reaktionen:
        • Der Pate, Bestes Drehbuch 1972 (2:24 Min., 480p)
        • Der Pate, Bester Film 1972 (1:47 Min., 480p)
        • Der Pate, Teil 2, Bester Regisseur 1974 (1:50 Min., 480p)
        • Der Pate, Teil 2, Bester Film 1974 (1:03 Min., 480p)
        • Nominierungen und Preise (3 Texttafeln)
        • 1974 Intro für die TV-Ausstrahlung (1:35 Min., 480p)
      • Foto Galerie (107 Bilder, 1080p)
      • Verbrecher Galerie (11 Bilder, 1080p)
      • Trailer:
        • Der Pate (3:40 Min., 1080p)
        • Der Pate, Teil II (4:07 Min., 1080p)
        • Der Pate, Teil III (4:21 Min., 1080p)
    • 2008 Abspann (4 Textseiten, 1080p)
    • Hidden Feature: "Recherchen über die Mafia" (1:53 Min., 480p)
    • Hidden Feature: "Billard mit Mario" (0:06 Min., 480p)
    • Hidden Feature: "Babba bi, babba bu, babba bäng ..." (0:45 Min., 480p)
Don Vito Corleone (Marlon Brando) ist der uneingeschränkte Pate in seiner Familie, die jedoch im ständigen Konflikt mit den anderen mächtigen Familien steht. Sein jüngster Sohn Michael (Al Pacino), der beim Militär war und mit der Familie nicht viel zu tun haben möchte, wird in die brutalen Verhältnisse hineingezogen, als sein Vater niedergeschossen wird. Unerwarteterweise rächt er kaltblütig den Mordversuch und muss außer Landes. Er geht nach Sizilien, wo er seine Ursprünge kennenlernt, während sein Bruder Sonny die Familie leitet. Doch auch Sonny wird ermordet und Michael kehrt zurück, härter denn je, während sich sein Vater langsam erholt ...
"Don Corleone, I am honored and grateful that you have invited me to your home on the wedding day of your daughter. And may their first child be a masculine child." - Luca Brasi

"Ich glaube an Amerika", beginnt der Bestatter Bonasera (Salvatore Corsitto) nicht nur seine Geschichte, sondern auch die von "Der Pate". Drei Jahre nach Erscheinen des Buches von Mario Puzo adaptierte der bis dahin weitestgehend erfolglose Regisseur Francis Ford Coppola jene Geschichte einer sizilianischen Familie, die in die Filmgeschichte eingehen sollte. Bonasera glaubt an Amerika, glaubt an jenen Rechtsstaat, der nunmehr zu seiner Heimat geworden ist. Aber der Staat zahlt ihm sein Vertrauen nicht zurück, die Männer, die seine Tochter zusammengeschlagen haben, entgingen ihrer gerechten Strafe. Es ist jene Dysfunktion der Gesellschaft, die Bonasera an einem schönen hellen Tag in ein dunkles abgeschottetes Büro treibt. Während es dem Bestatter um Gerechtigkeit geht, fragt sein Gegenüber nach Respekt. Ein bulliger alter Mann namens Vito Corleone (Marlon Brando) will sich der Sache annehmen, unter der Voraussetzung, dass Bonasera ihm den Respekt eines Paten anerkennt. Zu einem frühen Zeitpunkt präsentiert Coppola eine angespannte Szene, ein Knistern weniger in der Luft als vielmehr in Bonaseras Augen. Er ist im Begriff einen Vertrag mit dem Teufel einzugehen - und er ist sich dessen vollkommen bewusst. Eines Tages, so Corleone, werde er einen Gefallen von Bonasera einfordern. Schluckend wird der Bestatter entlassen und was sich als Gangsterfilm offerierte, zeigt sein wahres Gesicht. Nämlich das eines Familiendramas. Coppola wechselt die Bilder. Hinaus aus dem muffigen Büro zu einer riesigen Hochzeitsgesellschaft italo-amerikanischer Menschen.



Der gleichnamige Roman von Mario Puzo ist in dem Sinne komplex, da er sich vieler verschiedener Handlungen annimmt, die sich bisweilen von der Haupthandlung entfernen. Coppola adaptierte nun die essentielle Handlung von Puzos Erzählung im Grunde genommen in zwei Filmen, Interner Link"Der Pate" und Interner Link"Der Pate - Teil 2". Somit ist die Fortsetzung weniger im neuzeitlichen Sinne eines Sequels zu verstehen, sondern eigentlich als Fortführung jener Geschichte, die 1972 abgedreht wurde. Doch auch "Der Pate" ist nicht nur ein, sondern wenn man es so will zwei Filmteile. Nach neunzig Minuten etwa, der Hälfte der Laufzeit, macht Coppola einen Bruch und wechselte sogar den Cutter. Oblag es William Reynolds, die erste Hälfte des Filmes zu schneiden, machte sich Peter Zinner an die Zweite.
Was aus heutiger Sicht ein Klassiker der Filmgeschichte ist, war seinerzeit ein drohendes Untergangsprojekt, an dem kontinuierlich gezweifelt wurde. Coppola selbst verdankte sein Engagement als Regisseur lediglich der Tatsache, dass er italienischer Abstammung und zugleich jung war. So erhoffte sich Paramount eine größere Einflussnahme auf seine Arbeit. Seine Art "Der Pate" zu drehen wurde dabei nicht nur von den Studiobossen kritisiert, sondern auch von seinen eigenen Angestellten. Doch entgegen allem Trotz setzte Coppola sich durch und mit ihm auch seine Ideen. Seien es die Besetzungen von Marlon Brando und Al Pacino oder die Anstellung von Nino Rota als Komponist. Inzwischen wird "Der Pate" als der beste Film aller Zeiten erachtet und ebnete neben Coppolas eigener auch die Karrieren von Schauspielern wie Al Pacino und Robert De Niro.



Obschon der Film "Der Pate" heißt, bezieht sich der Titel weder direkt auf Vito Corleone, noch seinen Sohn Michael (Al Pacino). Vielmehr rückt die Funktion des Titels ins Zentrum des Geschehens und dies losgelöst von ihrer heutigen Bedeutung. Denn die kriminelle Konnotation erhielt die Bezeichnung des "Paten" erst durch Autor Puzo. Gerade im ersten Film spielt Coppola mit jener Doppeldeutigkeit beziehungsweise Abwandlung des Begriffes, besonders natürlich wenn dies in jenem furiosen Finale kulminiert und verballhornt wird. Was es genau mit dem Paten auf sich hat, wie er geboren wurde und welche Funktion er hat - all diese Fragen stehen in "Der Pate" noch außen vor und lassen Figuren wie Vito Corleone etwas statisch erscheinen. Die nötige Tiefe, welche die Figur dreidimensional machen würde, verlieh Coppola dem Charakter erst in der Fortsetzung zwei Jahre später.
Doch der Begriff lässt sich durchaus von selbst erschließen, wenn man seinem christlich-katholischen Ursprung folgt. Als Pate nimmt Corleone die Funktion eines Oheim ein, einer Person, die über eine andere Person wacht, diese führt und beschützt. Da macht es keinen Unterschied, ob es sich um Sänger Johnny Fontane (Al Martino), Vitos wahrhaftiges Patenkind, handelt oder um den Bestatter Bonasera. Jener befindet sich offiziell zwar in der Stellung eines Klienten, doch treten beide mit denselben Beweggründen an den Paten heran. Sie erhoffen sich Schutz und Unterstützung. Und selbst wenn Fontane Patenkind ist, kommt auch er um jenes diabolische "Quid pro quo" nicht herum.


Doch Coppola versteckt sich nicht hinter dem Titel selbst, sondern macht ihn durchaus anhand einer Figur greifbar. Es ist jener jüngste Sohn Michael, der später zum Held der Geschichte wird - auch wenn es zu Beginn noch nicht den Anschein danach hat. Vito Corleone ist ein Patriarch, mit einer Tochter und vier Söhnen, einer von ihnen ist adoptiert. Während der älteste Sohn Sonny (James Caan) in die Fußstapfen des Vaters treten soll, wünschte sich Familienvater Vito nie, dass der Jüngste, Michael, in die schmutzigen Angelegenheiten der Familie hineingezogen werden sollte. Stattdessen wurde er auf die Universität geschickt, kämpfe im Zweiten Weltkrieg für die Alliierten und sollte schließlich irgendwann Senator und Gouverneur Corleone werden. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Vitos altruistische Art und die Aufmüpfigkeit von Sonny sorgt für jede Menge Blutvergießen und eine Tragödie von griechischem Ausmaß. In einer gewaltreichen Welt des "Der Pate" reicht eine falsche Bemerkung, um eine Kette von Ereignissen loszutreten, die unkorrigierbar sein werden.
Coppola kämpfte darum, dass die Handlung des Filmes dem Roman entsprechend in die Endvierziger gelegt würde. Sein Historienfilm bedient sich damit des aufkommenden Drogenhandels, der auch vor den Corleones nicht Halt macht. Es ist ein gesellschaftlicher Wandel, der sich zu diesem Zeitpunkt vollzieht und sich zugleich innerhalb der Familie Corleone manifestiert. "Die Zeiten ändern sich zum Schlechten", heißt es später im Film und diese Äußerung reflektiert nicht nur die Thematik in "Der Pate" selbst, sondern ebenso jene Geschichte innerhalb der Geschichte.



Was "Der Pate" auszeichnet ist seine konstante, unterschwellige Spannung, die sich unter der Oberfläche abspielt aber stets spürbar ist. Coppola erschuf eine Welt, in welcher der drohende Tod unentwegt spürbar ist. Sei es in Anwesenheit des plumpen Luca Brasi (Lenny Montana) oder des zwielichtigen Drogendealer Virgil "Der Türke" Sollozzo (Al Lettieri). Mit welch minimalistischen Mitteln sich jene Spannung erzeugen ließ, offenbart Coppola dann im Audiokommentar, der sich zu einem Großteil um die Adaption des Romans und die Auseinandersetzungen mit Paramount dreht. Durchzogen ist "Der Pate" dann von meist dunklen Bildern des Kameramannes Gordon Willis, die meist jene Bedrohlichkeit der Unterwelt einfangen sollen, in die sich Michael mehr und mehr verliert. Abseits des Familiengeschehens wird er selbst dadurch in jenes hineingezogen, als Sollozzo einen Mordanschlag auf seinen Vater verübt. Während Sonny im Eifer des Gefechtes seiner aggressiven Natur zum Opfer fällt, ist es Michael, der Studierte, der einen kühlen Kopf in brenzligen Situationen bewahrt.
Was man Coppola zum Vorwurf machen könnte, wäre die Tatsache, dass neben Vito auch Michael in gewissem Sinne eine statische Figur ist. Zwar durchschreitet er ohne Zweifel einen Wandel während des Filmes, doch schenkt ihm Coppola in dessen Exposition viel zu wenig Aufmerksamkeit, um dem Publikum zu verstehen zu geben, welche Veränderungen hier auftreten. Versichert Michael zu Beginn des Filmes seiner Verlobten Kay (Diane Keaton) noch, dass es sich bei den Machenschaften der Corleones um seine Familie handele und nicht ihn selbst, erfährt man relativ wenig von den Idealen jenes jungen Mannes. Nach der Hochzeit verliert man ihn aus den Augen und erst durch das Attentat auf seinen Vater rückt er wieder in die Mitte der Geschichte. Den ursprünglichen Charakter, von dem Coppola die Figur sich entfernen lässt, skizziert er jedoch zu keinem Zeitpunkt.



Zudem muss sich "Der Pate" durchaus den Vorwurf - zu Recht - gefallen lassen, er verherrliche die Mafia. Zwar lässt sich dies schlecht vermeiden, wenn man einen Film über solch ein Milieu dreht, doch ufert es bisweilen aus. In einer Welt voller Bösewichter ist der Zuschauer gezwungen sich auf die Seite einer dieser Parteien zu stellen und Coppola formt durchaus deren "Gutartigkeit". Sei es Vitos Widerstreben in den Drogenhandel einzusteigen oder Sonnys Beschützerinstinkt gegenüber seiner Schwester - Coppola zelebriert die Corleones als harmonische Familie, die füreinander da ist und füreinander stirbt beziehungsweise mordet. Dies ist gerade in den ersten zwei Dritteln des Filmes der Fall, in denen man mit Michael mitfiebert, wenn er Sollozzo und McCluskey (Sterling Hayden) erschießt, und mitfühlt, wenn seine Ehefrau Apollonia (Simonetta Stefanelli) ermordet wird. Es gelingt Coppola dann am Ende durch die Wiedereinführung der ehemaligen Verlobten Kay den Zuschauer eine Rolle zuzuweisen, die ihm letztlich auch gebührt. Wenn sich die Tür zum Büro und quasi auch Herz ihres Mannes vor ihr schließt, so sind auch wir, die Zuschauer, ausgesperrt aus jener radikalen Welt. Und jenes Wissen, mit einem kalkulierten Mörder sympathisiert zu haben lässt einen nachdenklich zurück. So gesehen sind Anfang und Ende des Filmes kongenial zusammengefügt. Denn es ist der Glaube an das Gute - sei es das amerikanische Justizsystem oder das Nesthäkchen Michael - der für den Betrachter enttäuscht wird und diesen konsterniert zurück lässt. Die Längen, die "Der Pate" bisweilen hat, fügen sich letztlich seiner epischen Bandbreite ein und lassen uns nie gelangweilt sondern stets bewundernd zurück.
Was Francis Ford Coppola mit diesem Film gelungen ist lässt sich schwer in Worte fassen und wird nur noch beeindruckender, wenn sich einem das Gesamtbild der Hintergrundgeschichte erschließt. Für sich genommen ist und bleibt "Der Pate" allerdings dennoch ein Meisterwerk und Meilenstein der Filmgeschichte.



(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

"I said that I would see you because I had heard that you were a serious man. A man to be treated with respect but I must say no to you and I will give you my reasons. It's true, I have a lot of friends in politics.
But they wouldn't be so friendly if they knew my business was drugs instead of gambling which they consider a harmless vice but drugs, that's a dirty business. "
- Don Corleone

"Der Pate" erschien in diesem Jahr bereits im Rahmen der "Restored Trilogie Box" und wurde unter strenger Aufsicht Coppolas vom Originalnegativ restauriert. Eines sollte jeden aber klar sein: "Der Pate" war von Anfang an nie als Hochglanzproduktion gedacht und bietet ein ganz eigenes Aussehen, dem Coppola eine starke Farbkorrektur unterzogen hat. So erscheint "Der Pate" in einer sehr warmen, erdigen Optik, mit leichtem Hang ins Goldgelbliche. Der Kontrast wurden ebenfalls angepasst, ohne wirklich optimale Werte abzuliefern. So erscheinen helle Flächen stilbedingt sehr steil und neigen zu leichten Überstrahlungen, während Details in dunkleren Szenen immer wieder absaufen, was allerdings kein Fehler darstellt, sondern bereits damals schon gewollt war und im Nachhinein nicht mehr korrigiert werden konnte. Der Schwarzwert, nicht immer optimal, liefert aber weitgehend sehr schöne Werte ab und je nach Einstellung und Szenen erscheint der Transfer mal sehr plastisch und bietet eine gute Tiefenwirkung, was vor allem in Außenaufnahmen der Fall ist, während Szenen in Gebäuden deutlich zu schwammig erscheinen und an Tiefe missen lassen.
Hinzu kommt starkes Filmkorn, was durchweg wahrzunehmen ist und vor allem dunklere Szenen verrauscht wirken lässt, was den gewollten Filmlook aber zugute kommt und zum Glück nicht einfach weggefiltert wurde. Die Schärfe befindet sich auf einem überraschend hohen Niveau. Aufgrund des Filmkorns erscheinen Bilder in den Totalen zwar etwas weicher bieten dafür in Halb-Totalen und in Nahaufnahmen mehr als solide Werte. Im Vergleich zur DVD fällt vor allem auf, dass die Kompression tadellos arbeitet und sich keinerlei Patzer leistet. Dafür huschen immer wieder kleinere Defekte durch das Bild, störend wirkt dies aber nie wirklich. In Anbetracht des Alters ist die HD-Fassung des Film wirklich toll, aber nicht überragend. Wenn man bedenkt, dass trotz massiver, nicht mehr veränderbarer Bildverfremdungen solch ein Transfer dabei heraus kommt, dann sind ein paar Totalausfälle aufgrund des Materials oder diverser Einstellungen kaum der Rede wert. Somit können wir eines ohne Übertreibung sagen: Besser sah "Der Pate" noch nie aus.


Der Ton bietet im Vergleich zur DVD-Fassung fast keine Unterschiede, zumindest was den deutschen Mix anbelangt. So erstellte Paramount eine komplette Neusynchronisation, welche in Dolby Digital 5.1 vorliegt und sich deutlich stärker am englischen Original orientiert als die alte deutsche Monospur und zudem mit sehr viel Liebe zum Detail abgemischt wurde. Es fällt kaum auf, dass wir es mit einer aktuellen Synchronisation zu tun haben, da diese sehr gut ans Alter des Filmes angepasst wurde und zum Glück keinen aufgepumpten Upmix darstellt, bei dem uns nach dem Genuss die Ohren dröhnen.
Aufgrund einer starken Dialoglastigkeit dürfen wir nicht auf Räumlichkeit hoffen, vielmehr bleibt der Mix fast ausschließlich sehr frontlastig und lediglich kleinere Umgebungsgeräusche und die Musik bewegen sich in die Rears. Ansonsten wird uns eine gute Sprachwiedergabe geboten, welche überraschenderweise nicht steril und deplatziert erscheint, sondern absichtlich etwas "alt" klingt. Im Frontbereich sind Details stets gut zu erkennen und die Balance zwischen Stimmen und Dialogen stimmen stets perfekt. Der englische Mix liegt in TrueHD vor, unterscheidet sich aber auch nicht sonderlich vom DVD-Pendant, vor allem da wir hier ebenfalls nur eine Bitrate von 640kbps erwarten dürfen. So gibt es auch nur kleine Unterschiede zum deutschen Mix: Rein subjektiv gesehen klingt der TrueHD-Track eine Spur präziser als der deutsche Mix. Die alte deutsche Synchronisation liegt für Nostalgiker ebenfalls bei und zwar in Mono; sie klingt sehr dumpf, blechern und gedrungen. Dialoge sind deutlich schlechter zu verstehen und verzerren auf ganzer Linie. Von daher wirklich nur für Fans zu empfehlen, die nicht auf die alte deutsche Synchronisation verzichten wollen. Es ist aber auf jedenfall sehr schön, dass Paramount die Monospur mit auf die Disc presste. Zudem gibt es noch den französischen Monoton und eine in 5.1 abgemischte Neusynchronisation, sowie massig optionale Untertitel.
Desweiteren befindet sich auf der Disc ein als "original provokanter Kommentar des Regisseurs" angekündigter Audiokommentar von Regisseur Francis Ford Coppola, der kein Blatt vor den Mund nimmt und sehr ausführlich über die Produktionsumstände und die Schauspieler berichtet. So erfahren wir z.B. dass für die berühmte Szene im Schlafzimmer des Hollywood-Produzenten Jack Woltz (John Marley) aus einer Schlachterei ein echter Pferdekopf bestellt wurde und dass Coppolas Freund George Lucas ihn bei der Bearbeitung des Filmes unterstützte, indem er die im Film enthaltenen Zeitungskollagen zusammenstellte. Etwas ungemütlicher wird es als Coppola berichtet, dass er während der ersten drei Wochen der Dreharbeiten durchweg gefeuert werden sollte. Gründe hierfür waren Verspätungen im Drehzeitplan, sowie die Besetzungen von Komponist Nino Rota, sowie der Hauptrollen mit Marlon Brando und dem damals unbekannten Al Pacino. Dies sind nur wenige der wirklich umfangreichen Informationen und Anekdoten, die Coppola uns mitteilt. Paramount lies den kompletten Kommentar deutsch untertiteln. Pflicht für alle "Der Pate"-Fans!



Wie bereits bei der DVD-Box spendiert uns Paramount eine zusätzliche Blu-ray mit dem kompletten Bonusmaterial der alten DVD-Box und der Restored-Box, welches zum Großteil in High Definition vorliegt und noch mit zwei HiDef-exklusiven Features aufwarten kann. Dazu aber später mehr. Fangen wir an mit "Ein Meisterwerk das fast keines war", das erste 29minütige Featurette in High Definition. Es ist eine sehr umfangreiche Dokumentation über den Klassiker des Mafiafilms, der beinahe gar nicht gedreht wurde und darüber, wie sich Paramount, die nur einen billigen Film drehen wollen, immer wieder in die Produktion einmischten. Wir erfahren mehr über die lange Suche nach einem passenden und vor allem willigen Regisseur und über den Kampf, den Coppola austrug, um sein Wunschdarsteller im Film zu haben und seine Interessen durchzusetzen. Dabei kommen neben Darsteller, Produzenten und dem Regisseur selbst auch seine ehemaligen Kollegen und Freunde wie z.B. George Lucas und Steven Spielberg zu Wort und wir bekommen sehr viel Material aus der Post-Production-Phase zu sehen, was für solch einen alten Film sicherlich keinen Standard darstellt. Die nachfolgenden 10 Minuten zeigen den Einfluss der Filmreihe auf Hollywood und anhand von zahlreichen Ausschnitten, Statements und Beispielen wird uns offenbart wie stark "Der Pate" als Inspirationsquelle für andere Filme und Serien diente, selbst die "Simpsons" zitierten munter vom "besten Film aller Zeiten". "Die Welten des Paten" sollte man sich von daher nicht entgehen lassen.
"Rettung durch Filmemulsion - Der Pate neu entdeckt" stellt wie "Die Welten des Paten" eine weitere Dokumentation in High Definition dar und handelt in knapp 19 Minuten die aufwendige Restauration des "Paten" ab, was sicherlich nicht nur für Fans der Reihe, sondern vor allem für Technikbegeisterte einen Blick wert sein dürfte. Die Einblicke kratzen nicht nur an der Oberfläche und es ist interessant zu erfahren, warum "Der Pate" auch nach der Restauration niemals perfekt und hochglanzpoliert aussehen kann. Hier sollte man vor allem Kameramann Gordon Willis lauschen. Einfach toll und sehr informativ. Die nachfolgenden 13 Minuten liegen ebenfalls in High Definition vor und widmen sich der Nachbearbeitung des Filmes. "Als die Dreharbeiten beendet waren" lässt erneut eine Vielzahl der Beteiligten zu Wort kommen, überschneidet sich aber leider mit den anderen Beiträgen und man merkt, dass eine einzige Dokumentation in Filmlänge vollkommen gereicht hätte. So ist "Der Pate auf dem roten Teppich" ein Lückenfüller und mit 3 Minuten kaum interessant. Zwar liegt dieses Extra ebenfalls in High Definition vor, aber wen interessiert schon, was Hollywood-Darsteller, welche in diesem Jahr während der Interner Link"Cloverfield"-Premiere über den roten Teppich schritten von der Reihe halten. Etwas Negatives wird man dort eh nicht hören und ob alle dort interviewten die Filme überhaupt gesehen haben, bleibt einmal dahingestellt. Die vier nachfolgenden "Kurzfilme", stellen sich als kurze Clips heraus, bei denen es u.a. darum geht ob Teil 1 besser ist das Teil 2. Öde.
Besser wird es nun beim "Familienstammbaum", welcher in HD um einiges besser ausschaut als auf der DVD und ein interaktives Feature darstellt. Hier gibt es Infos über 20 Darsteller und 21 Rollen, aufgemacht als Stammbaum. Sehr ausführlich ist auch "Die Organisation". Ähnlich aufgebaut wie der "Familienstammbaum" stellt dies das erste Blu-ray exklusive Feature dar und gibt uns eine vielschichtige Einsicht in die Familie Corleones und zwar in Steckbriefform, bei dem uns u.a. Name, Spitzname, Vorstrafenregister, Verbündete, Rivalen und die Darsteller aufgezeigt werden. Für Fans der Reihe ein Traum. Ein weiteres exklusive Blu-ray Feature ist "Connies und Carlos Hochzeitsalbum". Hier gibt es eine hoch auflösende Bildergalerie mit Fotos von der Hochzeit zu sehen. Eine nette Beigabe.


Nun geht es weiter mit dem DVD-Archiv der 2001er Auflage, welche in einem Untermenü zu finden ist und bis auf den "Familienstambaum", der ja bereits im HD-Bereich zu finden war, optisch wie inhaltlich ein Klon der DVD-Edition darstellt.
Fangen wir also an mit dem ersten Bereich, der sich "Hinter den Kulissen" nennt. Hier bekommen wir Zugriff auf 9 Featurettes, welche alle in 480p und 1080p vorliegen. Den Anfang macht "The Godfather Family: A Look Inside", eine knapp 70 Minuten lange Dokumentation, in der die komplette Produktionsgeschichte des "Paten" präsentiert wird, was den Zuschauer so schnell nicht mehr loslassen wird. Wer vom ersten Drehbuchentwurf bis hin zum fertigen Film alles über Coppolas Meisterwerk erfahren will, der sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Neben dem Audiokommentar immer noch das Beste was die Specials zu bieten haben. Dabei ist es nicht schlimm, dass sich viele Informationen überschneiden.
"Drehorte" gibt uns einen 7minütigen Einblick in die Settings und wir erfahren, dass der größte Teil des Filmes an Originalschauplätzen gedreht wurde. Die nächsten 10 Minuten sind der Umsetzung vom Roman zum Film gewidmet und nennen sich "Francis Ford Coppolas Notizbuch". Wir erfahren u.a. wie sich Coppola auf die anstrengenden Dreharbeiten vorbereitet hat. "Die Musik zu DER PATE" wird in zwei kurze Clips unterteilt, welche anhand von Beispielen die Entstehung des Scores erläutern. Kurz, aber sehenswert.
Erneut dem Roman bzw. dem Drehbuch widmet sich die 8minütige Dokumentation "Coppola & Puzo on Screenwriting". Eine kurze aber interessante Doku über die Umsetzung vom Roman zum Drehbuch, mit Interviews und Statements von Mario Puzo, der die Romanvorlage schrieb, sowie Coppola selbst. Kameramann Gordon Willis geht in den Extras natürlich nicht leer aus und "Gordon Willis about Cinematography" widmet sich seiner düsteren und ungewöhnliche Kameratechnik, sowie seinem eigenwilligen Stil, der oft genug für massive Spannung zwischen ihm und Coppola sorgte. Als nächstes gibt es "Storyboard-Bilder" vom zweiten Teil anzuschauen. Die "Storyboard-Bilder" zu Teil 3 sind jedoch anders, denn sie laufen im Comic-Stil ab und werden mit einem Off-Text inkl. Kameraanweisungen begleitet. Im übrigen sind dies die einzigen Extras in dem Bereich, welche in High Definition vorliegen. "Der Pate - Hinter den Kulissen 1971" ist leider sehr werbelastig ausgefallen und wenn man die anderen Dokus bereits alle gesehen hat, kann man hier getrost fernbleiben.
Zurück im Hauptmenü widmen wir uns jetzt den Filmemachern, die in Form von sechs Biografien von Franics Ford Coppola, Mario Puzo, Gordon Willis, Dean Tavoularis, Nino Rota und Carmine Coppola nachzulesen sind. Jeder der sechs Personen ist zudem noch in einem kurzen Interview zu sehen, dazu müsst ihr auf die Namen der Personen klicken. Darf fast schon als Hidden Featurette gewertet werden, da dies auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Weiter geht es mit über einer Stunde an "Zusätzlichen Szenen", bei denen uns ein Zeitindex in chronologischer Reihenfolge durch die jeweiligen Szenen aller 3 Filme führt. Texteinblendung sagen jeweils aus, an welcher Stelle die jeweilige Sequenz eingefügt worden wäre. Hier sind einige wirklich tolle Szenen bei, welche uns neue Aspekte und Einsichten geben, sowie Details offenbaren, die uns bisher verborgen blieben.
Hinter dem letzten Menüpunkt namens "Galerien" versteckt sich nicht nur eine "Fotogalerie" mit 106 Bilder im Stil eines Fotoalbums mit Kommentaren unter den einzelnen Bildern, sowie eine "Verbrechergalerie" mit insgesamt 10 Bilder im selben Stil, sondern es gibt auch noch die Original-Kinotrailer zu allen 3 Teilen. Unter der Rubrik "Auszeichnungen und Reaktionen" beginden sich 4 Dankesreden zu Oscar-Verleihung, eine Texttafel zu den "Nominierungen und Preisen" und eine kurze Einleitung von Francis Ford Coppola anlässlich der US-TV-Ausstrahlung des Paten. Wer jetzt noch Lust hat, sollte sich auf die Suche nach mindestens vier Hidden Featurettes machen. Mogeln zählt nicht, also raus aus unserem HF-Bereich.


Ein Klassiker erstrahlt im neuen Gewand. Noch nie sah "Der Pate" so gut aus wie hier auf Blu-ray. Bot die DVD-Version schon eine erstaunliche Leistung so kann die Blu-ray dies noch einmal toppen. Die zusätzlich in der Box erhältliche Bonus-Disc bietet umfangreiche Extras und verdient zusammen mit dem Kommentar der Hauptfilm-Disc die Höchstnote. Eine tolle Umsetzung, frei von Mängeln und Fehlern.


Film++++++
Bild++++/-
Ton+++/--
Bonus++++++


Druckbare Version
Pate, Der
Pate - Teil 2, Der
Pate - Teil 3, Der
Pate, Der - Teil 3
Pate, Der - Teil 2
Pate, Der
Pate, Der (DVD-Collection, 5 DVDs)
Pate, Der (The Coppola Restoration, 5 DVDs)
Pate, Der (The Coppola Restoration)
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