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HK 1972
Originaltitel:Jing Wu Men
Alternativtitel:Bruce Lee - Todesgrüße aus Shanghai
aka. Chinese Connection, The
aka. Faust des Rächers, Die
aka. Fist of Fury
aka. Fureur de vaincre, La
aka. Jing Mo Mun
aka. Todesgrüsse aus Shanghai
Länge:106:10 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Wei Lo
Buch:Wei Lo
Kamera:Ching-Chu Chen
Musik:Joseph Koo (als Ku Chia Hui)
Darsteller:Bruce Lee, Nora Miao, Tien Feng, Riki Hashimoto, Wei Ping-Ao, Robert Baker, Han Ying-Chieh, Fung Ngai, Lo Wei, James Tien, Wong Chung-Shun, Anthony Lau Wing
Vertrieb:Universum Film
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:09.09.2011 (Kauf)



Inhalt
So hatte noch niemand Cheng gesehen, diesen eisernen Kämpfer mit den knochenharten Fäusten. Doch zu tief war Cheng vom Tode seines Lehrers Ho betroffen, der Begründer der Selbstverteidigungskünste und mehr noch, Chengs väterlichem Freund. Aber er sinnt auf Rache. Cheng vermutet, dass die Angehörigen der rivalisierenden japanischen Schulvereinigung seinen Lehrer auf dem Gewissen haben. Indes bringt ihm ein erster auf eigene Faust durchgeführter Rachefeldzug keine Beweise für seine Verdächtigung. Dagegen fordert der Lehrmeister der japanischen Verteidigungsschule, dass man ihm Cheng zur Bestrafung für seinen Rachekampf ausliefert. Während seiner Flucht vor den ständigen Bedrohungen und Nachstellungen findet Cheng handfeste Beweise für seinen Verdacht, sein Lehrer Ho ist tatsächlich von den Japanern ermordet worden.

Bild
Format2,35:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 "Todesgrüße auf Shanghai" kann bildtechnisch leider nicht mit Interner Link"Die Todesfaust des Cheng Li" mithalten, was nicht heißt, dass der MPEG-4 kodierte Transfer schlecht sei. Das Bild zeigt intensiveres Bildrauschen und Filmkorn im Hintergrund und wirkt in einigen Sequenzen sehr schwammig. Dies ist teilweise Bewegungsunschärfen geschuldet, aber weitgehend auf Schlamperei beim Filmdreh zurückzuführen, also nicht mehr korrigierbar. Der Kontrast geht in Ordnung, wobei der Schwarzwert etwas unnatürlich wirkt und das Bild leicht blaustichig werden lässt. Die Schärfe erreicht leider nur durchschnittliche Werte und meist bleibt das Schärfeverhalten etwas über DVD-Niveau. Gerade in Totalen oder Halbtotalen fällt die eher mäßige Detailschärfe auf und der Transfer wirkt etwas weich bis unscharf. Nahaufnahmen sind da etwas besser, bleiben aber noch weit hinter dem Erhofften zurück. Konturen neigen zudem zu Überstrahlungen, was auf Nachschärfung schließen lässt.






Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 2.0 Mono (dt., engl.), DTS-HD Master Audio 7.1 (kant.)
SpracheDeutsch (Kinosynchronisation + TV-Synchronisation), Englisch, Kantonesisch
UntertitelDeutsch
 "Todesgrüße auf Shanghai" enthält vier Sprachfassungen. Der englische Mono-Mix ist davon eine nette Beigabe, aber kaum der Rede wert. Er klingt diesmal nicht ganz so schlimm wie bei Interner Link"Die Todesfaust des Cheng Li", wobei auch hier der gesamte Ton sehr dumpf und blechern klingt. Der kantonesiche DTS-HD Master Audio 7.1–Mix bietet eine kräftige, aber nicht wirklich natürliche Front mit einem unnatürlichen Bassverhalten und ebenso unnatürlichen Hochton. Dialoge sind gut zu verstehen, wirken aber etwas zu kratzig, dumpf und verzerren gern. Der Score verteilt sich auf sämtliche Kanäle, bietet aber keinerlei Differenzierung und der Dynamikumfang ist mehr schlecht als recht ausgefallen. Zudem klingt die Abmischung teilweise zu laut.
Der alte deutsche Kinosynchronisation merkt man ihr Alter deutlich an. Auch wenn Stimmen gut zu verstehen sind, bleibt der Monoton doch sehr dumpf im Dialogbereich. Auch der Score wirkt etwas zu spitz und deutlich zu laut, wodurch der Hochtonbereich qualitativ in Mitleidenschaft gezogen wird. Da klingt die ZDF-Synchronisation erheblich besser. Die Musik passt sich besser dem restlichen Klangelementen an, wirkt nicht so dominant und tut nicht mehr so in den Ohren weh (Vergleich zwischen Kinosynchronisation und ZDF-Synchronisation in Minute 39:40 Sekunden). Die neuere Synchronfassung klingt frischer und die Dialoge nicht mehr so dumpf, wobei auch hier der Hochtonbereich nicht perfekt ausfällt und teilweise etwas kratzig wirkt. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Trailer bei Disc Start: "Colombiana" (2:10 Min., 1080p)
  • Hi-Def exklusive: BD Live (Profil 2.0)
  • Trailershow:
    • The Fighter (2:31 Min., 1080p)
    • Tucker and Dale vs. Evil (1:40 Min., 1080p)
    • Ironclad - Bis zum letzten Krieger (1:43 Min., 1080p)
    • Der letzte Tempelritter (2:09 Min., 1080p)
    • Black Dynamite (2:08 Min., 1080p)
  • Bruce Lee-Trailershow:
    • Mein letzter Kampf (2:53 Min., 576p)
    • Die Todesfaust des Cheng Li (3:11 Min., 576p)
    • Die Todeskralle schlägt wieder zu (4:09 Min., 576p)
    • Todesgrüße aus Shanghai (4:30 Min., 576p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Auch hier darf man sich lediglich über den Originaltrailer, weitere Trailer und ein FSK-Wendecover freuen. Sehr wenig!
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Fazit
Was sich mit dem deutschen Titel wie ein schlechtes James Bond-Plagiat anhört, ist im Original einer der bekanntesten Bruce Lee-Filme und stellt seine zweite Leinwanddarbietung dar: "Fist of Fury". Die Geschichte dreht sich um Chen Zhen (Bruce Lee), der Schüler eines legendären Kampfmeisters war. Bei seiner Rückkehr nach Shanghai muss er jedoch erfahren, dass sein Meister an einer Lungenentzündung verstorben sei. Dies glaubt er jedoch nicht, woraufhin er weiter nachforscht und auf eine rivalisierende japanische Kampfschule stößt. Da er offiziell nichts gegen die Schüler dieser Schule ausrichten kann - wir schreiben eine Zeit, in der China durch Japan besetzt war -, startet er einen privaten Kampf.
Auch hier wird deutlich, dass die Grundgeschichte nie das herausragende Merkmal eines echten Bruce Lee–Filmes war. In "Fist of Fury" tummeln sich Stereotypen, jagt ein überzogenes Klischee das Andere und werden kulturelle Vorurteile gnadenlos überzogen ausgeschlachtet. Aber über derartiges sieht der geneigte Fan gern hinweg, denn was erwartet man von einem Bruce Lee-Film? Natürlich hervorragende Kampfszenen. Und die werden, vor allem zu Beginn und zum Ende des Filmes in wahrer Vollendung geboten. Hier pflügt sich der Protagonist wie eine Kampfmaschine durch Menschenmassen. Auch wenn einige Dinge (mit dem neutralen Auge betrachtet ... was mir als Fan schwer fällt) ein wenig antiquiert wirken, und Herr Lee nie ein Meister der Mimik war, so ist "Todesgrüße aus Shanghai" ein choreographischer Hammer, der einfach Spaß macht. Auch hier veröffentlicht Universum Film erstmalig die völlig ungeschnittene Fassung von "Todesgrüße aus Shanghai" auf Blu-ray, der nach einer Neuprüfung durch die FSK ungekürzt ab 16 Jahren freigegeben wurde.



Screenshots




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Todesgrüße aus Shanghai
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