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Interview Luigi Cozzi - Argentos 'Propagandaminister' ... ?!?
Am 20.10.2002 trat Luigi Cozzi zusammen mit seiner Interner Link"Star Crash"- und "Black Cat"-Darstellerin Caroline Munro bei der Filmbörse Essen auf und gab freundlicherweise folgendes Interview das hiermit erstmals und exclusiv in deutscher Übersetzung vorliegt und sowohl seine Arbeit als auch seine Verbindung zu Dario Argento auf den Punkt bringt.
Bleibt noch zu erwähnen das wir Luigi Cozzi und Caroline Munro schon ein Tag vorher getroffen haben und mit beiden Thailändisch Essen waren.
Beide sind sehr liebe Menschen und wir haben einen schönen Abend verbracht, der allen Beteiligten bestimmt noch lange und gerne in Erinnerung bleiben wird.

Hallo Mr. Cozzi. Wir sprachen gerade mit Caroline Munro über ihren gemeinsamen Film Interner Link"Star Crash". Wie erinnern Sie sich an den Film?
Wir drehten Interner Link"Star Crash" 1978, aber ich begann die Arbeit an dem Film schon 1975.
Damals hatte ich erstmals die Idee, einen großen Sci-Fi-Film zu drehen, aber dies war unmöglich, da dieses Projekt von keinem Produzenten getragen werden wollte.Luigi Cozzi 2002 im Interview in Essen (klickbar)
Es kostete mich weitere zwei Jahre, in denen ich einen Storyentwurf nach dem anderen diversen Produzenten vorlegte, aber diese lehnten grundsätzlich ab. Als dann Interner Link"Star Wars" in den Staaten anlief und ein immenser Erfolg wurde, änderte sich die Situation schlagartig. Ich selber hatte von dem Interner Link"Star Wars"-Rummel gar nichts mitbekommen, als plötzlich einer der Produzenten, der das Projekt vormals abgelehnt hatte, erneut auf mich zukam und meinen Entwurf unbedingt noch mal lesen wollte. Er interessierte sich für ein Projekt im Interner Link"Star Wars"-Stil. Und so begann dann alles ...
Ein anderer Film von Ihnen ist Interner Link"Contamination" ("Astaron - Die Brut des Schreckens"). Erzählen Sie uns doch bitte etwas über diesen Film.
Ich drehte Interner Link"Contamination" 1980, also ein paar Jahre nach Interner Link"Star Crash". Interner Link"Contamination" ist anders als Interner Link"Star Crash", sehr unterschiedlich. Hier hatten wir erst mal nur einen italienischen Produzenten, der durch den großen internationalen Erfolg von Interner Link"Star Crash" beschloss, einen Film mit mir zu produzieren. Es war deswegen eine andere Situation, weil ich bei Interner Link"Star Crash" über ein relativ großes internationales Budget verfügen konnte. Dieser Produzent hatte nicht soviel Geld, sodass ich eine Geschichte entwerfen musste, die kostengünstig umsetzbar war. Dies ist der Grund warum Interner Link"Contamination" einen weitaus realistischeren Look als Interner Link"Star Crash" besitzt. Somit sind dies zwei sehr unterschiedlich wirkende Filme, Interner Link"Star Crash" ist eine Weltraum-Oper, wogegen Interner Link"Contamination" viel realistischer, quasi ein gegenwärtiger Film wurde. Und dieser Unterschied resultiert vorrangig aus den angesprochenen Budgetgründen.
In Interner Link"Contamination" spielt auch ein deutscher Darsteller mit, Siegfried Rauch. Wie verlief die Zusammenarbeit mit ihm?
Er ist ein sehr guter Schauspieler und ich hatte absolut keine Probleme mit ihm. Wie gesagt, unser Produzent hatte selber nicht viel Geld und so bemühte er sich um weitere Geldgeber im Ausland, die er dann auch in Deutschland fand. Anfangs wollte ich Anton Diffring in der Rolle des Hamilton, auch er ist Deutscher und ich mochte ihn sehr in Interner Link"Fahrenheit 451" oder dem Hammer-Film "The Man Who Could Cheat Death".
Auch er zeigt sich an der Rolle interessiert, allerdings meinten die italienischen Produzenten, dass er wohl zu alt sei, um einen Astronauten zu spielen. Ich entgegnete ihnen, dass er gewiss ein wenig alt war, aber eben auch ein phantastischer Darsteller. Aber sie blieben hart und ließen mich Diffring dann doch nicht engagieren und dann brachten die deutschen Geldgeber Siegfried ins Spiel. Ich akzeptierte diese Entscheidung und muss im Nachhinein sagen, dass er eine sehr gute Wahl war, auch er ist ein hervorragender Darsteller.
War Interner Link"Contamination" seinerzeit eigentlich ein Erfolg in den Kinos?
Nein, er floppte total. Problematisch war zum Beispiel, dass die italienische Vertriebsfirma kurz vor dem Release Pleite ging. Der Film landete in der Konkursmasse und ist bis heute noch nie in Italien gelaufen. Er ist praktisch dort nicht existent, weder auf Film, Video oder DVD. Er ging mit der Konkursmasse förmlich unter.
Sie sind ein enger Freund von Dario Argento. Wann sind Sie ihm zum ersten Mal begegnet und wie denken Sie über ihn als Person und Regisseur?
Das ist richtig, ich bin mit Dario schon seit vielen Jahren eng befreundet. Wir trafen uns erstmals 1969, als er seinen ersten Film Interner Link"L'Uccello Dalle Piume Di Cristallo" ("Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe") drehte. Zu diesem Zeitpunkt machte ich Interviews für Filmzeitschriften und traf ihn zu einem solchen. Wir merkten dann recht schnell, dass wir viele gleichartige Ansichten im Bezug auf Horrorfilme hatten.
Er fragte mich dann plötzlich, ob ich nicht Lust hätte bei seinem nächsten Film Interner Link"Quattro Mosche di velluto Grigio" ("Vier Fliegen auf grauem Samt") am Drehbuch mitzuarbeiten [Anm. Interner Link"Vier Fliegen auf grauem Samt" sollte nach dem kommerziell erzwungenen Interner Link"Il Gatto A Nove Code ("Die neunschwänzige Katze") erst der dritte Film Argentos werden]. Er lud mich dann auf das Set von Interner Link"Cristallo" ein und dort sah ich ihn erstmals Regie führen, was Daniel Pereé freut sich über ein Foto mit Cozzi (klickbar)eine besondere Erfahrung für mich war.

Als Person halte ich ihn für einen phantastischen Kerl, sehr nett und freundlich und völlig anders als man es vermuten würde, wenn man sich seine Filme so ansieht. Er ist zudem eine wahnsinnig talentierter Regisseur, er ist einfach "Der Meister".
Sie sind auch der Leiter des Profondo-Rosso-Shops in Rom. Inwieweit ist Argento in diesen Shop involviert?
Wir führen gemeinsam diesen Laden, der Shop war ursprünglich sogar Darios Idee. Er hatte 1989 diesen Gedanken von einem Laden, der zugleich Treffpunkt für Horrorfans aus Italien und der ganzen Welt sein sollte. Er hatte allerdings keine Erfahrung oder sagen wir besser keine Zeit dazu, so einen Laden selber aufzuziehen. Er wusste, dass ich ein Fan und langjähriger Sammler von Phantastik-Material bin und somit praktisch die ideale Person sei, die so einen Laden angemessen mit Leben füllen könnte. Daher fragte er mich einfach, ob ich nicht Lust hätte, so eine Laden zu leiten. Ich sagte natürlich sofort zu, seitdem arbeiten wir gemeinsam an diesem Shop.
Sie haben sowohl eine Dokumentation über Argento gedreht, als auch einen inoffiziellen dritten Teil seiner "Drei-Mütter-Trilogie" namens "The Black Cat". Was können Sie uns zu diesen Produktionen sagen?
"Black Cat" basiert zwar lose auf den 3 Müttern, aber er ist mehr als eine Art Tribut für Argento gedacht.
Es geht um einen Regisseur, der einen Film über die 3 Mütter drehen will. Es ist eine Hommage an den Meister. Dario sah den Film und mochte ihn.
Sie haben mit Argento schon bei einigen seiner Produktionen wie Interner Link"Phenomena" und Interner Link"Two Evil Eyes" zusammengearbeitet. Wie verhielt er sich Ihnen gegenüber bei den Dreharbeiten? Viele Leute, die mit ihm gearbeitet haben, berichteten darüber, dass er am Set ein sehr harter, cholerischer Regisseur sei ...
Dario wird immer sehr nervös, wenn etwas nicht so funktioniert, wie er es sich vorstellt. Sofern er sich keinerlei Problemen ausgesetzt fühlt, ist es sehr angenehm mit ihm zu arbeiten.Cozzi und Munro beim Signieren seiner Werke (klickbar)
Sie müssen wissen, dass er immer eine sehr genau Vorstellung von dem hat, was später auf der Leinwand zu sehen sein soll. Wenn man mit ihm dreht, dann tut man am besten genau das, was er möchte. Wenn man seinen Weisungen genau folgt wird man keine Probleme mit ihm haben.
Werden Sie bei seiner nächsten Produktion beteiligt sein?
Das ist jetzt noch nicht absehbar. Zur Zeit sucht er noch verzweifelt nach Finanziers. [Anm.: Diese hat er mittlerweile gefunden, sein neuestes Projekt Interner Link"Il Cartaio" (dt. "Der Kartenspieler") befindet sich zur Zeit im Dreh.]
Die Dreharbeiten beginnen frühestens im Frühjahr/Sommer 2003 und ob ich da überhaupt Zeit haben werde, ist jetzt noch nicht absehbar, da ich ja auch den Laden und das Dario Argento-Museum im Keller leite.
Außerdem haben wir mittlerweile sogar einen eigenen Verlag, der Bücher zu Darios Filmen sowie Giallos herausgibt. Es hängt einfach davon ab, inwieweit es das Geschäft zulässt ob ich an den Dreharbeiten teilnehmen kann.
Was halten Sie von letzten Filmen Argentos und wie finden Sie das Regiedebüt seiner Tochter Asia, "Scarlet Diva"?
"Scarlet Diva" habe ich ehrlich gesagt bislang noch gar nicht gesehen, da es eine Art von Film ist, die mich normalerweise nicht so anspricht. Ich bin ja eher ein Fantasy- und Horrorfan. "Scarlet Diva" ist ja eher ein Drama und so etwas ist eigentlich absolut nicht mein Geschmack. Ich schaue mir selbst dann Noch einmal Daniel und Signore Cozzi (klickbar)keine Dramen an, wenn große Schauspieler und Regisseure beteiligt sind (lacht), daher kann ich dazu gar nicht sagen.
Dann schauen Sie sich aber gewiss "XXX - Triple X" mit ihr an, oder?
"Triple X" ist meines Wissens nach ein fetziger Actionfilm. Da ich auch ein Fan rasanter Action bin, werde ich ihn mir gewiss ansehen.
Welcher Film von Dario Argento ist Ihr persönlicher Favorit?
Irgendwie ist jeder seiner Filme in meinen Augen ein Favorit.
Aber besonders mag ich seinen ersten Film Interner Link"L'Uccell Dalle Piume Di Cristallo", meiner Meinung nach ein nahezu perfekter Film, aber ich liebe auch besonders Interner Link"Profondo Rosso", Interner Link"Quattro Mosche Di Velluto Grigio" sowie natürlich Interner Link"Suspiria", der ja einen völlig andere Art von Film repräsentiert, besonders was den Inszenierungsstil betrifft. Ein sehr visueller Film.
Welcher Ihrer Filme ist denn Ihr persönlicher Favorit und warum? Und welchen Ihrer Filme mögen Sie gar nicht?
Nun ja, jedes Mal wenn man einen Film dreht, gibt es ja auch einen Grund warum man dies tut. Ich bin mir sicher, dass ich noch nie ein echtes Meisterwerk oder einen besonders tollen Film gedreht habe.Signierstunde, Teil 2 (klickbar)
Jeder meiner Filme entsprang aus einer anderen Grundsituation. Wenn man einen Film dreht, dann sollte man grundsätzlich versuchten, das Beste aus den gegebenen Möglichkeiten zu machen, wobei es natürlich auch immer eine Frage ist, was man Dir erlaubt umzusetzen. Die wenigen Filme, die ich bisher gemacht habe, waren auch immer ein Kampf gegen die Produzenten und die Distributoren, die nicht immer wirkliches Interesse daran haben, einen wirklich guten Film am Ende zu haben. Der Gewinn ist wichtiger.
Heutzutage haben die Produzenten in Italien wenig Interesse daran, Filme mit Fantasy- oder Sci-Fi-Elementen zu finanzieren, was es wirklich äußerst schwierig macht, als ein solcher Regisseur hier zu arbeiten. Am liebsten würde ich nur Sci-Fi-Filme drehen, aber die Produzenten und Filmfirmen sind der Meinung, dass Sci-Fi ein Feind der italienischen Filmindustrie sei.
"Paganini Horror", um nur mal ein Beispiel zu nennen, ist kein sehr guter Film, aber trotzdem blitzen hier ein paar sehr gute Ideen auf. Was ging Ihrer Meinung schief bei diesem Film?
Es lag an der Produktionsfirma. "Paganini Horror" war ursprünglich mal eine Sci-Fi-Geschichte, aber die Produzenten wollten einen Horrorfilm. Ursprünglich gab es viele Ideen im Script über Zeitreisen und Dimensionssprünge, aber die Produzenten strichen am Ende der regulären Dreharbeiten viele der visuellen Effekte aus dem Drehbuch, da sie meinten, dass diese Sachen in der Postproduktion viel zu teuer werden würden. Auch am Set hatten wir diese Probleme, da die Produzenten uns beobachteten und schon während des Drehs viele Ideen zunichte machten und das waren teilweise sehr gute und wichtige Ideen für den Film.
Die ursprüngliche Geschichte handelte von ein paar Leuten, die einen Film drehen wollten und während sie drehen öffnet Signierstunde, Teil 3 (klickbar)sich plötzlich ein Dimensionstor und seltsame Kreaturen kommen in ihre Welt. Alleine so etwas zu realisieren bedarf viel Licht, Kamera und Equipment, auch vor der Kamera und alles was ich hatte, war dieser Typ mit einer Polaflexkamera und einer Lampe für die Beleuchtung. Um so einen Film vernünftig umsetzen zu können brauchte man Geld und dieses stand einfach nicht zur Verfügung.
Was fühlen Sie in diesem Zusammenhang, wenn Sie mitbekommen wie Filmteams aus den USA nach Cinecitta kommen und dort mit Riesenbudgets selbst kleine Szenen für deren Filme zu drehen, während die italienischen Filmschaffenden kaum noch Geld für ihre kleinen Filme zusammenbekommen?
Die italienische Filmindustrie existiert praktisch nicht mehr. Filme werden wenn überhaupt nur noch für das Fernsehen gedreht, da das Fernsehen alles kontrolliert und die Macht und das Geld dazu hat. Der italienische Kinofilm ist praktisch eine Relikt aus einer vergangenen Zeit.
Sie haben auch mit Lamberto Bava an dessen Film Interner Link"Shark" gearbeitet. Was können Sie uns darüber erzählen?
(Schaut verwundert) Nun ja, ich kenne Lamberto wirklich gut, aber klassisch zusammengearbeitet haben wir da nicht unbedingt miteinander. Ursprünglich hatte da ein Produzent eine Idee für einen Film, in dem ein Hai Venedig terrorisiert. Dieser Produzent war Regisseur Sergio Martino. Er wollte, dass ich dieses Projekt realisiere. Also begann ich damit, ein Drehbuch basierend auf dieser Idee zu schreiben. Noch während der ersten Diskussionen über mein Script bekam Sergio ein Regieangebot. Er verließ also die Produktion und ein neuer Produzent kam ins Spiel. Dieser mochte weder mein Script noch die Aussicht mich als Regisseur zu beschäftigen. Also lud er Lamberto ein und dieser schrieb dann seine eigene Geschichte.
Allerdings gehörte die Distributionsfirma dem Bruder von Sergio und als man dort merkte, was eigentlich vorging, machten sie dem Produzenten klar, dass sie unbedingt meine Geschichte verfilmt sehen wollen.
So wurde mein Drehbuch wieder herausgekramt. Eine komplizierte Geschichte ...
Also wurde hier nicht zusammen- sondern eher gegeneinander gearbeitet ...
Ja (lacht), so als hätten Lamberto und ich uns vorher noch nie im Leben gesehen, dabei sind wir ja eigentlich Freunde, aber dies ist halt die Geschichte, die sich hinter den Kulissen abspielte. Lamberto sollte einen Film drehen, den er selbst gerne anders konzipiert hätte und ich selber durfte den Film nicht drehen, den ich ursprünglich für mich vorbereitet habe ...
Solange man dafür bezahlt wird, kann man aber doch damit leben ...
Das Interview (Bild 2, klickbar)
Ja (lacht), das ist richtig und daher hat es sich schon gelohnt, denn man muss ja schließlich Geld verdienen.
Können wir eigentlich in Zukunft einen neuen Film von Ihnen erwarten?
Das ist schwer zu sagen, weil ...
Also ich bin schon sehr stolz auf die Filme, die ich bisher so gemacht habe, natürlich aus italienischer Sicht betrachtet, denn im Vergleich mit irgendwelchen US-Produktionen würden diese natürlich nicht standhalten können, aber dafür, dass es nun mal italienische Filme waren, war das Ergebnis schon recht gut. Es kommt einfach nur darauf an, ob sich mir eine Idee anbietet, die ich unbedingt umsetzen möchte, dann würde ich auch wieder selber einen Film machen. In den letzten Jahren wurden mir zwar ein paar Projekte angeboten, aber die waren alle Bullshit, dumme Ideen. Ich würde lieber einen sehr billigen Film mit einer guten Idee machen, als so etwas.
Ansonsten kann ich recht gut mit dem leben, was ich bisher so erreicht habe, denn ich habe, aus italienischer Sicht, bislang weder billige noch dumme Filme gemacht.
Vielen herzlichen Dank für dieses Interview.
Vielen Dank fürs Zuhören.

Dieses Interview wurde am 20.10.2002 von Jens Reinheimer und Daniel Pereé geführt
Interview-Konzept: Heiko Esser, Daniel Pereé und Jens Reinheimer
Übersetzung: Heiko Esser
Ein Kooperation von Batonga & Wicked-Vision



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